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Das Stadtgespräch März 2018

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20 Das

20 Das Stadtgespräch Standort Amazon-Logistikzenturm BAUSTART IN DER AUREA Amazon kommt Mit Säen und Ernten ist es vorbei auf einem viele Hektar großen »Aurea«-Gelände an der Autobahn 2 zwischen Rheda-Wiedenbrück und Oelde. Erdschieber und Bagger sind angerückt, um das Grundstück in dem Gewerbegebiet für den Bau eines riesigen Logistikzentrums vorzubereiten. LKW haben bereits Bürocontainer angeliefert, dort soll der Bau von Hallen, Büros und LKW-Ladestationen überwacht und koordiniert werden. Investor baut für Amazon Gebaut wird der Logistikpark von »IDI Gazeley« – das ist »ein weltweit führender Investor und Entwickler von Logistikimmobilien und Distributionsparks«, wie es auf der Internetseite des Unternehmens heißt. Der Online-Versandhändler »Amazon« wird den Logistikpark nutzen. Er soll bis Mitte 2019 fertig sein, in den Monaten danach dürften die ersten Pakete Richtung Kunden unterwegs sein. »Amazonstelle« bei Arbeitsagentur Im Gewerbegebiet »Aurea« sollen bei Amazon bis zu 2.000 Jobs entstehen. Die »Arbeitsagentur Ahlen- Münster« will sich auf den kommenden Bedarf an Arbeitskräften einstellen. Dort ist beim Job-Center eine zusätzliche Teilzeitstelle für die Vermittlung geschaffen worden, quasi der erste »Amazon- Job« in der Region. Auch der Arbeit- geber-Service der Arbeitsagentur habe sich auf Amazon eingestellt, sagt ein Agentursprecher. Auf die Frage, ob denn ausreichend Personal für die Lager- und Logistikjobs bei Amazon vorhanden seien, antwortet der Sprecher: »Wir gehen davon aus, dass Personal da ist und wir die Stellen besetzen können«. Weitere Logistikzentren Der Onlinehändler expandiert sehr schnell. Ende Januar gab das Unternehmen bekannt, auch in Mönchengladbach ein »Logistikzentrum« betreiben zu wollen. Dort sollen 1.000 Vollzeitstellen entstehen. Offizielle Stellenangebote für Amazons-Jobs auf dem Aureagelände gibt es bisher noch nicht. Die Internetsuchmaschine der Arbeitsagentur »Die Jobbörse« weist für Rheda-Wiedenbrück und Oelde sehr viele Jobs für Lager- und Staplerfahrer aus. Die meisten Stellen bieten dort Zeitarbeitsfirmen an. Möglicherweise horten sie schon mal Mitarbeiter, um später Amazon Arbeitskräfte vermieten zu können.

21 Briefkasten in Lintel BLAU UND BESSER? Citipost Immer Ärger bei der Post. Das ist gefühlt der Zustand vieler Kunden, wenn sie an der Hauptstraße in der obligatorischen Warteschlange stehen – an jedem Tag, zu jeder Zeit. Auch an der Haustür klappt der Service der »gelben Post« nicht immer so, wie man sich ihn wünscht. Zu schnell ist der Paketbote weiter gefahren (unseren liebenswürdigen Zusteller nehmen wir mit einem dicken Dankeschön da ausdrücklich heraus!) und hat einen Abholschein hinterlassen, der uns nötigt, sich einmal mehr in die unendliche Warteschlange der Postbank an der Hauptstraße zu stellen. Blaue Alternative Es geht auch anders, signalisiert die »Citipost«. »Es muss nicht alles gelb sein!« Mit diesem Spruch wirbt die »Citipost OWL« für ihre Dienste. Dort ist alles blau, was bei der großen Konkurrenz gelb ist. Zwei blaue Briefkästen stehen bisher in Rheda-Wiedenbrück. Einer an der Langen Straße 67 bei der Fleischerei Knöbel und der zweite im Gewerbegebiet an der Nickelstraße 29. regelmäßige Leerung wie bei der Post Weniger Porto Die »Citipost« will bei den Privatkunden und Unternehmen vor allem mit dem Porto punkten. Der Transport eines Briefes kostet elf Prozent weniger als bei der »Deutsche Post AG«. Bei »Kompakt«- »Groß«- und »Maxibriefen« ist die Citipost 4 Prozent preiswerter als die gelbe Post. Zugestellt wird die blaue Post dienstags bis samstags. Montags wird nur in Ausnahmefällen zugestellt wie zum Beispiel bei einem sehr hohen Briefaufkommen. (Ein ähnliches Pilotprojekt hat die gelbe Post kürzlich übrigens eingestellt.) Die Citipost hat gut zu tun. Nach eigenen Angaben lassen rund 2.000 Firmenkunden über die blaue Post zustellen. Etwa 2.000 Zusteller bringen die Briefe zum Empfänger – pro Kunde ein Dienstleister heißt das und liest sich gut – statistisch gesehen zumindest. Übrigens stellt die Citipost auch Einschreiben zu, bei Bedarf mit Rückschein, ganz so wie die gelbe Post. Unterschiede gibt es beim Paketversand: Die »Citipost« nimmt zwar beim Kunden Pakete mit, stellt sie aber nicht selbst zu. Die Zustellung übernimmt ein Paketdienstleister. Firmen- und öffentliche Kunden Die meisten Briefe, die die Citipost befördert, kommen von Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen. Diese Kunden verschicken sehr viele Briefe und können Sonderkonditionen nutzen. Für Privatkunden dürfte die blaue Post dann eine Alternative bieten, wenn zum Beispiel zu größeren Feiern viele Dutzend Einladungen verschickt werden sollen. Schon jetzt nutzen auch Firmen dieser Stadt die »Blaue«. Mehr Konkurrenz auch im Briefpostgeschäft dürfte Belebung in die Postszene bringen. Vielleicht werden die Warteschlangen bei der gelben Postbank an der Hauptstraße dann irgendwann kürzer.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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