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Das Stadtgespräch März 2018

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18 Das

18 Das Stadtgespräch Die Teilnehmer der Planungswerkstatt beim Ortstermin in der Berliner Straße gestaltung anzustreben. Hiermit im Zusammenhang stand eine geänderte Funktionsbestimmung für die Straße »Am Domhof«. Die Lade- und Zubringerstraße sollte auf ihrer gesamten Länge ebenfalls für Fußgänger erfahrbar sein. Einen besonderen Handlungsbedarf sahen Sonja Pack-Hast sowie die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger bei der Schloßstraße: Dazu gehören die schon wiederholt diskutierte bessere Verbindung von Doktorplatz und Steinweg, die Schaffung eines breiten und ansprechenden Flanierweges nach dem Beispiel der Lemgoer Engelbert-Kämpfer-Straße sowie eine Verlangsamung des Verkehrs und die Anlage eines Fußgängerüberwegs (»Roter Teppich«, Zebrastreifen etc.) bei der Querungshilfe in Höhe des Drostenhofes. Zahlreiche Beiträge lieferten die Teilnehmer zur Nutzung des Schlossparks: Sie forderten einen dauerhaften Zugang für die Öffentlichkeit im gesamten Bereich, eine Beleuchtung des Fußweges im Erlenbruchwald und eine Renovierung der Wolkensteinbrücke sowie ein Verbot des Alkoholkonsums. Weitere Diskussionspunkte im Rahmen der Bürgerbeteiligung: Einrichtung eines Parkleitsystems, eine einheitliche Beschilderung und klare Radwegeführung, eine Leihrad- und E-Bike-Station, die Erlebbarmachung der Stadtgeschichte durch Trittsteine sowie die Gestaltung und Schaffung von Verweilorten, Höfen und Plätzen (u. a. Doktorplatz), ferner eines »Pfades« zum Verweilen und Spielen (für Jung und Alt) zwischen Bahnhof und Doktorplatz, die Instandsetzung der Fuß- und Radwege an der Herzebrocker und Gütersloher Straße und die Aufbesserung des Hintereingangs am Rathaus und der dort vorhandenen Passage sowie der Außenfläche beim städtischen Jugendzentrum und am nördlichen und südlichen Ende der Berliner Straße und beim Hof hinter dem alten Amtsgericht, bessere Verkehrsführung für Ortsunkundige sowie Querungshilfen auf der Oelder Straße und der sehr stark befahrenen Wilhelmstraße. Wohnen in der City Besondere Bedeutung hat die Schaffung von neuem Wohnraum: Dieser kann durch Lückenschluss, Nachverdichtung und durch die Nutzung der o. a. Potenzialflächen entstehen, erklärte Lena Bieber, gleichfalls Mitarbeiterin des Stadtplanungsbüros. Als weitere Flächen nannten Teilnehmer das durch Abriss des früheren Elisabeth-Seniorenheims frei werdende Gelände, den Bereich hinter der Post und den nicht genutzten Park hinter der Wenneber-Sporthalle an der Oelder Straße. Die Teilnehmer gaben zudem ein starkes Votum für die Verlegung der parkenden Autos unter die Erde ab. Der dadurch entstehende Freiraum könnte für Neubauten und neue Grünflächen genutzt werden. Wie geht es weiter? Die Mitarbeiter des Stadtplanungsbüros erwarben durch ihre ergebnisoffene Begleitung der vier mehrstündigen Veranstaltungen im Rahmen der Innenstadt-Woche das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Zum Abschluss der einwöchigen Veranstaltungsreihe bedauerten die Teilnehmer, dass das Stadtplanungsteam aus Coesfeld nicht die Umsetzung des Integrierten Stadtentwicklungsprozesses begleitet. Ihr Wunsch sollte durch die Besetzung der einzurichtenden Stelle für einen Quartier- und Flächenmanager durch eine Person aus dem Stadtplanungsbüro entsprochen werden. Das Büro stellt den aus den Visionen entwickelten Maßnahmenplan auf einem zweiten Innenstadtforum am 11. April 2018 zur abermaligen Bürgerbeteiligung vor. Der Planungsausschuss berät das Planungspaket am 21. Juni. Nach der Verabschiedung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) durch den Stadtrat am 9. Juli geht es um die Umsetzung. Es bietet sich die Chance, mit Hilfe der Fördergeber Bund, Land und EU den Stadtteil Rheda zukunftsorientiert aufzustellen. Der Förderanteil liegt zwischen 50 und 90 Prozent. Kommentar: Wiedenbrück nicht vergessen Es ist zu wünschen, dass wichtige Aspekte der Visionen für das Leben, Wohnen und Einkaufen in Rheda nicht dem Abstimmungsprozess in der Stadtverwaltung und dem Stadtrat zum Opfer fallen. Die Verantwortlichen sollten den Mut haben nicht nur die einfach umzusetzenden Maßnahmen anzupacken. Für Rheda besteht die Chance einen Meilenstein für den Weg in die Zukunft zu setzen. Die Fülle der Arbeit aus dem Fünf-Jahres-Plan macht es zudem erforderlich, wie beschrieben über die Einstellung eines Quartiermanagers nachzudenken. Über diesen Prozess für Rheda hinaus darf auf keinen Fall Wiedenbrück fünf Jahre zurück gestellt werden. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept für Wiedenbrück brachte den umgestalteten Konrad-Adenauer- Platz, der Mühlenwall wird hergerichtet. Sobald die wasserrechtliche Genehmigung für die Stufenanlage am Mühlenwall vorliegt, kann mit dem Bau begonnen werden, so die städtische Pressesprecherin Maximiliane Plöger. Eine weitere Maßnahme, die aus dem ISEK zur Förderung angemeldet wurde, ist die Kirchstraße. Ein Antrag auf Förderung wurde gegenüber der Bezirksregierung gestellt. Eine Antwort hat die Stadtverwaltung noch nicht erhalten, so die Pressesprecherin weiter. Darüber hinaus hat Wiedenbrück schon viele Dinge, die in Rheda erst erreicht werden müssen. Stimmt! Wer aber ein offenes Auge hat, weiß, dass ebenfalls in Wiedenbrück Visionen für die Zukunft dieses Stadtteils dringend erforderlich sind. Raimund Kemper

anzeige 19 FEIERN SIE MIT UNS – 30 JAHRE SEECAFÉ Genießen bei schönstem Blick auf Wiedenbrück (CL) Angefangen hat die kulinarische Erfolgsgeschichte des weit über die Grenzen hinaus bekannten Seecafés mit der Eröffnung durch Ingeborg und Heinz-Wilhelm Nottbrock am 22. März 1988. Mit viel Fleiß, Herz und Engagement etablierte sich das Ehepaar mit ihren Kindern schnell bei den einheimischen und auswärtigen Gästen und war aus Wiedenbrücks gastronomischer Landschaft nicht mehr wegzudenken. Viel zu früh verstarb Ingeborg Nottbrock 1993 und hinterließ Mann, vier Kinder und das beliebte Café am Emssee. Kurzerhand übernahm die älteste Tochter Margit Tönnies die Leitung des Gastronomiebetriebes und setzte sie im Sinne ihrer Eltern erfolgreich fort. Die Freundschaft zu Claudia und Gisbert Hölscher führte 1995 glücklicherweise dazu, sie als neues Pächterpaar des Seecafés zu gewinnen. Die Eheleute Hölscher blickten zu diesem Zeitpunkt bereits auf eine langjährige international-gastronomische Erfahrungsreise zurück, die sie auf unterschiedlichen Wegen durch England, Schweden, der Schweiz und schließlich gemeinsam auf das Traumschiff MS Europa führte. Auch in Deutschland legte das Paar wertvolle Stopps in München, Heidelberg und zuletzt im Gütersloher Schiffchen ein. »Der Schritt in die Selbständigkeit war für uns eine neue Herausforderung, die wir von Anfang an gerne mit Herzblut übernommen haben.«, so Claudia Hölscher, Pächterin des Seecafés. Mit Sinn für Bewährtes und Gespür für Innovationen leiten die Beiden das Seecafé nun bereits seit 23 Jahren. Verändert haben sich seither die Karte des Mittagstischs und das Interieur des Hauses. Passend zum Jubiläum gab es Claudia und Gisbert Hölscher einen frischen Anstrich in edlen Grautönen, eine moderne petrolfarbene Bestuhlung und eine neue Kuchentheke. Seit der Eröffnung zur Landesgartenschau 1988 sind der aufmerksame Service, das köstliche Frühstück, das umfangreiche Kuchen-und Tortenbuffet, sowie der Blick auf Wiedenbrück unverändert geblieben. Dieses langjährige Erfolgsrezept verspricht den Gästen jeden Tag aufs Neue entspannte Familienfeiern in harmonischem Ambiente, geselliges Beisammensein mit Freunden und vielfältige Speisen auf hohem Qualitätsniveau. Mit feierlichen Überraschungen möchte sich das Pächterpaar bei all seinen Gästen im Zeitraum vom 23.-25. März für die langjährige Treue bedanken. Fühlen Sie sich wohl und willkommen im traditionsreichen Seecafé-Restaurant. Paul-Schmitz-Straße 22 – 33378 Rheda-Wiedenbrück – Tel.: 05242- 3 5 4 6 4 – w w w . s e e c a f e . c o m Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 9.00 – 18.00 Uhr

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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