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Das Stadtgespräch März 2018

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16 Das Stadtgespräch Großes Interesse beim Bürgerforum VISIONEN FÜR RHEDA Erlebe deine Stadt, buy local (Kem) »Rheda hat viele Möglichkeiten, wo sich was für den Einzelhandel entwickeln lässt«, stellte Sonja Pack-Hast vom Stadtplanungsbüro Wolters & Partner aus Coesfeld in der »Woche der Innenstadt« heraus. Zur Stärkung des Einzelhandels in der Innenstadt schlug sie in dem Bürger-Workshop »Einkaufen in Rheda« die Entwicklung der Potenzialflächen vor. Als dafür prädestinierte Areale nannte sie in dem Tagungsort Domhof die Parkplätze an der Bleichstraße und am Rathaus sowie die Bereiche Bücker an der Kolpingstraße und Pott Hartwig an der Widumstraße nebst dem Bahnhofsvorplatz. Sie empfahl eine Mischnutzung. Dadurch könnten die Stadtverwaltung und der Rat ebenfalls dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nachkommen hier Wohn- und Arztquartiere zu errichten. Bemerkenswert: Die Teilnehmer der Projektwoche sprachen sich nicht für eine ausschließliche Nutzung der Kolpingstraße durch ein Fachmarktzentrum aus. Dieses hat aber der Stadtrat beschlossen. Sonja Pack-Hast verband mit einer Überbauung der Stellplatzfläche gegenüber dem Verwaltungsgebäude zugleich eine städtebauliche Lösung für die bestehende unschöne Situation der hier wegbrechenden Innenstadt. Zum Bahnhofsvorplatz sprach sich eine Mehrzahl für die Erhaltung der freien Fläche und die Offenhaltung des gesamten Blickfeldes auf das Spannende Gespräche der Bürger und Fachleute auf dem Bürgerforum: (v. l.) Carsten Lang (Planungsbüro), Hans Badorrek, Hermann Heller-Jordan, Sonja Pack-Hast (Planungsbüro) schmucke Bahnhofsgebäude aus. Als Pluspunkte für den Einzelhandel in Rheda nannte Sonja Pack-Hast die gute Erreichbarkeit der Geschäfte und das vielfältige Angebot der Parkplätze sowie den von Kunden und Schaulustigen gut frequentierten Wochenmarkt. Leerstand-Management Einhellige Unterstützung erhielt Sonja Pack-Hast für ihre Vorschläge zum Management der Leerstände. Zum einen sei hier ein vorausschauendes Handeln erforderlich, zum anderen ein Gegenwirken. Dieses soll über das Kaschieren der freien Geschäftsräume hinausgehen. Sie empfahl die Einstellung eines Flächenmanagers. Dieser soll durch regelmäßige Kontakte mit den Eigentümern der Immobilien sowie den Einzelhändlern ein enges Vertrauensverhältnis aufbauen, auf dessen Grundlage er adäquat zu den Leerständen gegensteuern kann. In den Fokus stellte sie zudem die Ergänzung der Sortimente durch in der Innenstadt noch nicht vorhandener Waren (Stärkung des Branchenmix). Sie empfahl auch eine Reparatur der Stadt. Hierunter verstand sie die Schließung der Lücken zwischen den vorhandenen Geschäftszeilen. Das Ziel sollte die Schaffung von durchgängigen Flaniermeilen sein. Aus für Spielstätten-Dichte und Kunstmeile Als störend sah sie die dichte Folge der vier Spielstätten. Ihre Empfehlung für eine andere Nutzung wurde von den Bürgerinnen und Bürgern geteilt. Ebenfalls die Beseitigung der Kunstmeile:

17 Diese würde ohnehin nicht mehr entsprechend der ursprünglichen Zielsetzung genutzt. Nach dem Umzug des katholischen Gemeindezentrums könne der dort vorhandene Weg die gewünschte Verbindung zwischen Wilhelmstraße und Bückergelände schaffen, erklärte sie bei einem Ortstermin. Öffnung der Berliner Straße? Widersprüchlich waren die Positionen der Workshop-Teilnehmer zur Öffnung der Berliner Straße an ihrem südlichen Ende (Wenneberschule) für den Autoverkehr. Die einen sahen darin ein positives Signal für die Belebung der Geschäfte bis zum Doktorplatz und in der Fußgängerzone. Die Gegner äußerten die Befürchtung eines sehr stark anschwellenden Park-Such-Verkehrs, der der Geschäftswelt letztendlich nicht viel bringt. Zudem müsste die nördliche Berliner Straße von dem überaus starken Querverkehr auf der Wilhelmstraße abgebunden werden. Ebenfalls die Schulte-Mönting-Straße ist nicht prädestiniert für die Aufnahme eines starken Verkehrszuflusses aus der Berliner Straße. Sichtbarer Erschließungsring Allgemeine Zustimmung fanden die Gedanken von Sonja Pack-Hast in der Planungswerkstatt »Innenstadt für alle«, dass die City auf die Bewohner, Besucher und Kunden einladend wirken muss. Als ein wichtiges Element der von ihr beschriebenen Empfangskultur schlug sie die Akzentuierung des vorhandenen Erschließungsringes (Schloss-, Wilhelm-, Bahnhof- und Oelder Straße) durch einheitliche Gestaltungselemente (z. B. Bäume, Pflanzen, Beleuchtung, Mobiliar etc.) vor. Als sehr wichtig betonte sie auch die Aufwertung der Stadteingänge. In diesem Zusammenhang forderten die Teilnehmer der Innenstadt-Woche einmal mehr die Aufhübschung der Bahnunterführungen. Im Fokus standen weiterhin die optisch aufzuwertenden Kreuzungen und Einmündungen (»Gelenke«) entlang des Stadtringes. Im Blickpunkt der Bürgerinnen und Bürger standen u. a. die Eckbebauungen Wilhelm-/Schloßstraße und Wilhelm-/Bahnhofsstraße. Grünes Hofquartier Eine breite Zustimmung erhielt die Referentin von den Anwesenden für die Idee, den Drostenhof und den Domhof zu einem attraktiven Hofquartier mit viel Grün und einer hohen Aufenthaltsqualität zusammenzuführen. Für die Anlieger müsste ersatzweise eine Tiefgarage geschaffen werden. Das Parkdeck Schloßstraße wiederum könnte nach der Erweiterung zu einem ansprechenden Parkhaus (Gestaltungsbeispiel Lemgo) die wegfallende Parkkapazität des Decks am Drostenhof übernehmen. Die Teilnehmerinnen und -nehmer teilten zudem das Ziel eines schönen, harmonischen Straßenraums. Vordringlicher Handlungsbedarf bestehe für die Widum- und Nadelstraße, war man sich einig. Für die gesamte nördliche Innenstadt sei eine für Rheda typische Gestaltung für Häuser, Schaufenster, Beleuchtung und Werbung etc. zu erarbeiten. Beseitigung der Hinterhofatmosphäre Von den Anwesenden wurde auch die Hinterhofatmosphäre an der östlichen Stadtkante des Zentrums und beim Parkplatz Bleichstraße diskutiert. Gleichfalls hier sei eine einladend wirkende Um- NeUeRöFfNuNg – JeTzT AuCh MiT CaFé NeU MiTtWoChS GeÖfFnEt Der »Laden im Garten« ist umgezogen! Alles ist größer, schöner und gemütlicher! Mit mehr Platz für Autos und viele tolle Seminare! Unser Motto »Kaufen, Werkeln, Genießen« ist natürlich geblieben, deshalb jetzt auch mit Café! KOMMEN SIE VORBEI – ZUM ERÖFFNUNGSWOCHENENDE: Donnerstag, den 1. März 2018 von 10-18 Uhr »Neueröffnung« Freitag, den 2. März 2018 von 10-18 Uhr »Naschtag – heute wird probiert!« Samstag, den 3. März 2018 von 10-16 Uhr »Workshop-Schnupperkurse« Sonntag, den 4. März 2018 von 13-18 Uhr »Tag der offenen Tür« Am Nonenplatz 3 ___ 33378 Rheda-Wiedenbrück ___ Telefon: 05242-90 96 96 Neue Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag 10-18 Uhr und Samstag 10-16 Uhr

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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