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Das Stadtgespräch März 2016

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

50 seniorenzeitung

50 seniorenzeitung Das Stadtgespräch Auf der Parkbank SIE Es ist schon schade, dass unser Wiedenbrücker Ortsheimatspfleger Christoph Beilmann aus Gesundheitsgründen seinen Posten aufgibt, er will nicht erst seinen dritten Herzinfarkt herausfordern, sagt er. ER Dieser Mann hat viel für unsere Stadt geleistet und sich nicht immer nur Freunde gemacht. Er sei »ein unangenehmer Kritiker« sagt er, immer dann, wenn er Missstände im Stadtbild feststelle. Und bei allem Verständnis für hohe Kosten durch aufwendige Renovierungen an historischen Häusern in der Wiedenbrücker Altstadt zeigt er Säumigen und Unbelehrbaren »die rote Karte«. SIE Wir Bürger müssen auch seine vielen Stadtführungen würdigen, mit denen er fremden Besuchern wie auch Einheimischen unsere Stadt vorstellt und vertraut gemacht hat. Sein Eifer und seine Detailkenntnisse sind bemerkenswert, und so manches »Döneken« weiß er zu vermitteln. ER Ich gehe davon aus, dass er seine Stadtführungen auch in Zukunft noch anbieten wird. Ein geplanter virtueller Stadtrundgang zu den sehenswerten Plätzen und Gebäuden unserer Stadt ist auf jeden Fall zeitgemäß und auch sinnvoll, doch kann er nur schwer das Erlebnis einer persönlichen Führung ersetzen. SIE Dem ist zuzustimmen. Doch sollte dieses Projekt nicht unterschätzt werden. Es gibt viele Leute, die nur ganz spontan einen schnellen Eindruck von der Stadt und vielleicht sogar auch nur von einem bestimmten Platz oder Objekt haben möchten, um unter Umständen später nochmal darauf zurück zu kommen, die sogenannte »app« haben sie ja schon mal, die sie sogar zu Hause aufrufen und nutzen können. ER Keine schlechte Idee. Doch wieso nur für Wiedenbrück und nicht auch für Rheda, denn unsere Stadt heißt doch »Rheda-Wiedenbrück«! SIE Immer »Eins nach dem Anderen«. Lass die Stadt erst einmal mit Wiedenbrück beginnen, Rheda folgt dann unmittelbar danach. Der virtuelle Rundgang soll ja nicht die heute sehr engagierten Stadtführer ersetzen, er ist so-zu-sagen ein »zweites Bein« in der Selbstdarstellung unserer Stadt. Erna und Berta »Es ist ein Jammer, was ich im Alter an Illusionen verliere; da hab ich immer geglaubt, dass man wirklich ›alt und weise‹ wird, stattdessen finde ich mich und viele andere griesgrämig, verbissen und rechthaberisch. Na ja, nicht immer, aber viel zu oft.« »Da will ich Dir mal ausnahmsweise nicht widersprechen. Und leider muss ich sagen, dass ich mich genau auch mit diesen Eigenschaften ertappe. Und zuhören zu können wird immer schlechter mit den Jahren – und das nicht allein wegen des nachlassenden Gehörs. Du hast recht, es ist ein Jammer!« »Ach ja, mit dem Zuhören ist das sowieso so’ne Sache. Mir schien schon immer, dass nur wenige Menschen das können. Und je älter man wird, desto stärker reagiert man offensichtlich auf irgendwelche Schlüsselwörter im Gespräch, zu denen einem gerade was einfällt und platzt mit seinen Gedanken einfach dazwischen. Der Sinn des Ganzen geht natürlich dabei verloren. Das Gespräch schlägt Haken wie ein Hase.« »Das stimmt genau, man spricht gar nicht mehr miteinander, sondern verschiedene Leute sitzen zusammen und halten Selbstgespräche. Am besten konnte man das früher am Tresen in der Stammkneipe beobachten. Da stand jeder vor seinem Bier und erzählte was und der Nachbar stand daneben mit seinem Bier und erzählte ganz was anderes. Und am Ende ging jeder hoch zufrieden nach Hause.« »Da war dann aber auch ’ne Menge Alkohol im Spiel. Und der eine konnte sich einbilden, der andere hätte ihm zugehört. Aber wir Ollen können genauso gut aneinander vorbei reden und sind dabei ganz nüchtern.« Änderungen bei Hartz IV Der Regelsatz für Hartz-IV- Empfänger steigt 2016 um 3 bis 5 Euro. Familienmitglieder von Hartz- IV-Empfängern sind ab 15 Jahren nicht mehr in der gesetzlichen Familienkrankenversicherung eingeschlossen. Sie müssen sich selbst bei einer gesetzlichen Krankenkasse ihrer Wahl versichern. gelesen in der SoVD Zeitung Ausgabe 01/16 Rentenerhöhung kommt Gute Nachrichten für Rentner: ab dem 1. Juli haben sie mehr Geld im Portemonnaie. Ostrenten werden voraussichtlich um 5 % aufgestockt, Westrenten um 4,3 %. Für einen Teil der Rentner ist das keine gute Nachricht: Sie werden dadurch steuerpflichtig. Die Bemessungsgrenzen zum Rentenversicherungsbeitrag steigen auf 5400 Euro im Monat bei Westrenten und auf 6200 Euro im Monat bei Ostrenten. Für alle, die 2016 erstmals Rente beziehen gibt es einen Wermutstropfen: Für sie steigt der steuerpflichtige Rentenanteil auf 72 %, bei alle anderen bleibt es bei 70 %. Ab 1. Juli kommt die Flexirente: Wer früher in Rente gehen will, kann die Abschläge mit freiwilligen Zahlungen ausgleichen. Wer länger arbeiten will, für den steigt künftig auch die Rente, wenn er freiwillig seinen Arbeitnehmeranteil einzahlt. gelesen in der SoVD Zeitung Ausgabe 01/16 Impressum Seniorenzeitung Verantwortlich für den Inhalt ist der Seniorenbeirat der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Ständige Mitarbeit: Christa- Maria Bank, Margret Kohler, Vroni Korsmeier, Hans Dieter Wonnemann Koordination: VHS Reckenberg-Ems, Arnold Bergmann

seniorenzeitung 51 Plaaten in de Pann Zutaten für 4 Portionen: 4 Bratwürste grob Etwas Mehl Öl 1 kg Kartoffeln Salz 1 TL Majoran 1/8 l süße Sahne 2 Bund Petersilie Die Bratwürste in Mehl wenden und in heißem Öl anbraten, dann in einen gut verschließbaren Topf geben. Die rohen, dünn geschnittenen Kartoffeln auf die Würste schichten, mit Salz und Majoran würzen und die Sahne zugießen. Im verschlossenen Topf etwa 30 Minuten garen. Dann mit gehackter Petersilie und grünem Salat servieren. Das Geheimnis dieses derben Gerichtes, das im Sauerland und im Münsterland beheimatet ist, ist ein wirklich fest verschließbarer Topf. Es darf beim Garen keine Luft entweichen. Der Dampf muss sich als Wrasen auf die Kartoffeln niederschlagen. Sonst werden sie trocken und dann braucht man den Plaaten gar nicht erst zu kochen. Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen. Immanuel Kant Fit & Gesund Schützen Sie Ihr Herz Nehmen Sie vorbeugende Medikamente abends ein. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Magenblutungen durch Acetylsalicylsäure (ASS) seltener vorkommen, wenn das Medikament abends eingenommen wird. Möglicherweise schützt die abendliche Einnahme sogar besser. Das Herzinfarktrisiko ist morgens besonders hoch – von sechs Uhr bis mittags fast dreimal so groß wie im restlichen Tagesverlauf. ASS verringert das Risiko von Blutgerinnseln, indem es das Verklumpen der Blutplättchen verhindert. Eine einzige Tablette wirkt über die gesamte zehntägige Lebensdauer eines Blutplättchens. Nimmt man abends ASS ein, ist genügend Wirkstoff vorhanden, um neu entstandene Blutplättchen in den gefährlicheren Morgenstunden unschädlich zu machen. Schlafen Sie länger, wenn Sie das nächste Mal die Uhr vorstellen Nichts kündigt den Frühling so unmissverständlich an wie die Stunde Sonnenlicht, die Sie gewinnen, wenn die Sommerzeit beginnt. Doch Ihr Herz könnte für dieses Vergnügen bezahlen. Schwedische Wissenschaftler haben festgestellt, dass Herzinfarkte in den ersten Wochen der Sommerzeit um 5 Prozent zunehmen, weil die Umstellung die Nachtruhe verkürzt und den Körperrhythmus stört. Versuchen Sie deshalb in der Nacht, in der die Uhr umgestellt wird, früher zu Bett zu gehen. Es könnte Ihnen guttun. Bessere Pflegeleistungen Die Alten Schon 1226 wird das Dortmunder Bier das erste Mal schriftlich erwähnt. Die Quellen des nahen Sauerlandes liefern das gute Wasser, das nötig ist, um ein Bier über alle Grenzen hinaus so bekannt zu machen, wie eben das Dortmunder Bier. Durstige Kehlen gibt es genug im Bauern- und Bergwerksland Das Pflegestärkungsgesetz II, das am 1. Januar in Kraft getreten ist, stellt mehr Leistungen für Pflegende und zu Pflegende zur Verfügung. Die wichtigsten Änderungen, wie die Einstufung der Pflegebedürftigen in fünf Pflegegrade statt in drei Pflegestufen und die Besserstellung von pflegenden Angehörigen bei den Rentenansprüchen, wird erst 2017 stattfinden. Ab Januar 2016 gibt es erstmals für die Pflegekassen die Verpflichtung, Pflegebedürftige und Angehörige zu beraten und einen festen Ansprechpartner für sie zu benennen. Pflegebedürftige sollen einen besseren Zugang zu Reha-Maßnahmen bekommen. Wer vorübergehend durch einen Krankenhausaufenthalt pflegebedürftig wird, hat Anspruch auf eine Übergangspflege, die eine Haushaltshilfe oder häusliche Krankenpflege umfassen kann. gelesen in der SoVD Zeitung Ausgabe 01/16 Immer wieder stolpert man darüber in der letzten Zeit, dass man über »die Alten« als das neue Problem unserer Gesellschaft spricht. Dabei kann es nur höchstens sein, dass unser Umgang mit »den Alten« ein Problem ist – nicht »die Alten« selbst. Pauschal über eine ganze Generation zu sagen, sie wäre oder werde eine Belastung für unsere Gesellschaft, ist doch zum Aufregen! Nur Negatives kursiert über »die Alten« in den Medien und im Volksmund: Sie belasten die künftigen Generationen, das Gesundheitssystem, die Rentenkassen, man hört in den Supermärkten an Abend: »Die Rentner können doch am Tage einkaufen« usw. So setzt sich das Negative über »die Alten« fort. Wo bleibt das viele Positive?! Sie engagieren sich in vielfältiger Weise als Ehrenamtliche, kümmern sich liebevoll um den Nachwuchs, kurbeln die Wirtschaft an, haben Deutschland wieder aufgebaut, sind in der Nachbarschaftshilfe und der Pflege aktiv usw.: ein Hoch und einen Orden an alle Alten! Wann sieht die Gesellschaft das endlich ein?! Anmerkung zum westfälischen Bier Westfalen. Wobei es in Westfalen von alters her nicht Ungewöhnliches ist, wenn auch die Damen statt nach Kaffee nach Bier verlangen: Hier gehörte das Bier-Kränzchen (wie anderswo das Kaffee-Kränzchen) jahrhundertelang zum Leben der »Frauenzimmer gebildeter Stände«. Lösung von Dr. Hugos Kinderseite (S. 44) Hast du alle Fehler gefunden? Tina hat einen Hund. 45

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