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Das Stadtgespräch Juni 2018

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18 Das

18 Das Stadtgespräch Vorstand und ehrenamtliche Helfer nach dem Frühjahrsputz im Freibad Wiedenbrück: (v. l.) Georg Fischer, Doris Fischer, Nicola Rosengarten, Matthias Weck, Peter Henz, Thomas Höing, Andreas Rommel, Ludger Hollenbeck, Ulla Grünewald »MISTER FREIBAD« TRITT IN DIE ZWEITE REIHE Nach 24 Jahren will Peter Henz kürzer treten (Kem) »Ich bin überzeugt, dass es das Freibad in Wiedenbrück nicht mehr gäbe, wenn der ›Förderverein Freibad Wiedenbrück‹ nicht auf den Plan getreten wäre«, sagte Peter Henz beim Rückblick auf die Entwicklung dieser Bürgerbewegung. »Und wir werden das Bad nur halten können, wenn die Menschen für das Bad aktiv bleiben«, fügte er im Gespräch mit uns an. Die Rheda- Wiedenbrücker können ihm nur beipflichten. Die Stadtverwaltung und der Stadtrat unternahmen in den letzten zwei Jahrzehnten mehrere Anläufe die Bäderlandschaft unserer Stadt zur Disposition zu stellen. Diese verliefen aufgrund des Engagements des Fördervereins für ihr Bad im Sande. Die Geschichte des nun bereits seit 20 Jahren bestehenden Fördervereins und seine Vorgeschichte ist zugleich ein Stückchen Lebensgeschichte von Peter Henz. Das erste Mal wurde das Freibad 1994 zur kommunalpolitischen Zielscheibe von Rat und Stadtverwaltung. Peter Henz erwiderte das Ansinnen gemeinsam mit Marlies Brokamp durch die Unterschriftenaktion »Rettet das Freibad«. 4.000 Unterschriften demonstrierten, dass die Wiedenbrücker zu ihrem Freibad stehen. Die Bürgerbewegung war erfolgreich. Aus ihr hervor ging der Freibad- Stammtisch in der Fuchshöhle. »Zu ihm hatten wir teilweise auch Besuchen Sie uns auf www.mein-rhwd.de Seit 5 Jahren in Wiedenbrück!

19 Fachleute eingeladen«, blickt Peter Henz zurück. Die hervorragende Resonanz der Treffen bestärkte Peter Henz darin, eine Bürgerinitiative zu etablieren. Die Initialveranstaltung zu diesem Schritt im Jahre 1998 in der Gaststätte Klein besuchten 350 Leute. 110 Anwesende der Versammlung trugen sich sofort in die Mitgliederliste des frisch konstituierten Fördervereins ein. Heute gehören der umtriebigen Gemeinschaft rund 600 Förderer an. Wenige Jahre später forderten die Stadtverwaltung und der Stadtrat die Freunde des Freibads ein weiteres Mal. Die Allianz sprach sich sehr stark gegen die erforderliche Renovierung und Modernisierung aus. Der junge Förderverein machte sich in einer heftigen Auseinandersetzung stark für das Freibad. Die unüberwindbare Hürde: Der Förderantrag der Stadtverwaltung stand beim Land NRW aussichtslos auf dem siebzehnten Platz. Eine glückliche Überraschung brachte die Wende: 14 Kommunen zogen ihren Förderantrag zurück. Sie waren nicht in der Lage, den 30-prozentigen Eigenanteil zu tragen. Somit rückte der Förderantrag für das Wiedenbrücker Freibad auf den aussichtsreichen dritten Platz vor. Zur Reduzierung der Renovierungskosten auf gut zwei Millionen Euro ging der Förderverein mit Stadt und Rat den Kompromiss einer Reduzierung der Wasserfläche im Freibad von 2000 auf 1500 Quadratmeter ein – im Wesentlichen vom Nichtschwimmerbecken. Der Förderverein brachte sich unterstützt von zahlreichen Spendern und großzügigen Sponsoren mit 100.000 Euro für eine Verfliesung der Innenkanten des Bades sowie mit einer Rutsche und Aquadüsen für eine Stärkung des Komforts ein. Vor ein paar Jahren war es dann ein von Stadt und Rat in Auftrag gegebenes Bädergutachten, das beiden Freibädern in der Doppelstadt das Ende bringen sollte. Die Fördervereine der beiden Bäder konnten das dort als Ziel gelobte Freizeitbad als völlig untauglich entlarven. Auch in den Folgejahren tätigte der Förderverein Freibad Wiedenbrück kontinuierliche Anschaffungen für die Ausstattung der Anlage zu einem Wohlfühlbad. Vorläufiger Höhepunkt war die Eröffnung einer professionell ausgestatteten Cafeteria. Neben Mitgliedsbeiträgen und Spenden floss in die Finanzierung des 80.000-Euro-Projekts das ausgelobte Preisgeld von 8000 Euro für ehrenamtliches Engagement von der Initiative »Westfalen bewegt«. Nunmehr winken 5.000 Euro aus der Teilnahme am Deutschen Ehrenamtspreis. Wenn auch die Chancen aufgrund der über 700 mitmachenden Vereine sehr gering sind, gibt dieser Wettbewerb durch den anschließenden Publikumspreis in Höhe von 10.000 Euro den Weg frei, das Glück ein weiteres Mal zu suchen. Die Bevölkerung erhält zudem die Gelegenheit, in der Kampagne vom 12. September bis zum 22. Oktober via Internet für den Förderverein Freibad Wiedenbrück zu stimmen. Darüber hinaus richtet der Förderverein zu seinem Ehrenjahr im Mai direkt neben der Cafeteria eine gemütliche Strandzone mit sechs großen Sofas, Tischen und einem 25 Quadratmeter großen Sonnenschirm ein. Auf dem Plan steht noch eine rauschende Geburtstagsparty im Freibad. Peter Henz freut sich, dass er nach vieljährigem Einsatz für das Freibad und elf Jahren Vorsitz im Förderverein seine Aufgaben an den einstimmig gewählten Andreas Rommel übergeben konnte. An seiner Seite stehen Ludger Hollenbeck als Nachfolger des bisherigen Stellvertreters und die Geschäftsführerin Doris Fischer, Birgit Leßmann (Schatzmeisterin) sowie die neuen Beisitzer Nicola Rosengarten, Bettina Indiesteln und Peter Henz. Der bisherige Beisitzer Wolfgang Bredow zog sich aus dem Vorstandsteam zurück. ZUHAUSE IST DA, WO WIR ES UNS SCHÖN MACHEN. Glaszylinder als Vase oder Windlicht, Höhe 30 cm, Ø 20 cm für 8,90 € MÖBEL UND ACCESSOIRES HEIMTEXTILIEN KERAMIK WOHNBERATUNG NEUESTE WOHNTRENDS UVM. Musterring Gallery Hauptstraße 134 – 140 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel.: 0 52 42 . 59 22 50 Fax: 0 52 42 . 59 21 49 www.musterring-gallery.de Verkaufszeiten Mo. – Fr. 10.00 bis 18.30 Uhr Samstag 10.00 bis 16.00 Uhr

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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