Aufrufe
vor 1 Jahr

Das Stadtgespräch für Rheda-Wiedenbrück Ausgabe März 2020

  • Text
  • Zudem
  • Beiden
  • Zeit
  • Westfalica
  • Flora
  • Haus
  • Stadthalle
  • Menschen
  • Ebenfalls
  • Rheda
Die März Ausgabe vom Stadtgespräch März 2020 im Webkiosk von Mein Rheda-Wiedenbrück. Die City-App für Rheda-Wiedenbrück. Das Stadtportal.

S Seniorenzeitung

S Seniorenzeitung Seniorenbeirat AKTIV Hilfe bei Arztterminen Die Rufnummer 116 117, über die außerhalb der Sprechzeiten der kassenärztliche Bereitschaftsdienst erreichbar ist, ist zu einer umfassenden Servicenummer ausgebaut. Diese Rufnummer ist rund um die Uhr erreichbar und gilt auch für die Terminservicestellen (TSS) der Kassen ärztlichen Vereinigungen, die gesetzlich Krankenversicherten Termine bei Haus- und Fachärzten sowie bei Psychotherapeuten vermitteln. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) setzt damit einen Auftrag aus dem Terminservice- und Versorgungsgesetz um. Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) haben die Zahl ihrer Mitarbeiter in den Call-Centern auf etwa 1.200 aufgestockt. Der Ausbau des Angebots soll dazu beitragen, dass die Patienten in der Versorgungsebene behandelt werden, die ihren Beschwerden angemessen ist. So soll künftig verhindert werden, dass Patienten mit Bagatellerkrankungen die Notaufnahmen der Krankenhäuser belasten. »In Verbindung mit einem standardisierten medizinischen Ersteinschätzungssystem ist die 116 117 die Eintrittspforte in das Versorgungssystem«. Hallo! Fünf Buchstaben, für ein einfaches, ein schlichtes Wort. Wir verwenden es häufig bei zufälligen Begegnungen Bekannten gegenüber, sozusagen im Vorbeigehen. Wir verbinden mit diesem Wort nicht automatisch den Wunsch und den Auftakt zu einer längeren Unterhaltung. Es ist ein Zeichen dafür, den Anderen erkannt zu haben und ihn mit unserer spontanen Begrüßung zu würdigen. Statt »HALLO« verwenden oft Jüngere und solche, die sich trotz vorgeschrittenen Alters noch dazu gezählt fühlen, das »HI« aus dem englisch/amerikanischem Vokabular in derselben Bedeutung wie »HALLO«, vielleicht aber auch noch etwas unverbindlicher. Beide Worte kennzeichnen eine gewisse Lässigkeit im Umgang mit Erna und Berta »Ich habe gelesen, diese Freitagsdemos veranstalten die Kinder nur, weil sie von den Umweltverbänden finanziell unterstützt werden. Sowieso wären sie ohne Sinn und Verstand, weil die Kinder und Jugendlichen ja gar nicht beurteilen könnten, um was es geht. Im Vergleich mit den 68er Demonstrationen könnten die heutigen auch gar nicht mithalten. Damals sei das doch alles nachvollziehbar gewesen. Aber heute? Diese verwöhnten ›Blagen‹ seien nur zu faul, zur Schule zu gehen.« »Oha, da hast du ja was Rechtes in die Hände bekommen. Der Vergleich mit den 68er Demos ist ganz schön, denn im Gegensatz zu damals, als wir den Protest der anderen Jugendlichen gut verstanden haben, sind wir heute die Älteren, die Gegner.« »Aber die Kinder lassen sich mit dem SUV von Mama zur Schule fahren und protestieren gleichzeitig dagegen! Das ist doch widersinnig.« »Ja, haben sie denn einen Einfluss auf die Auswahl des Autos oder auf den Lebensstil? Das geben doch die Eltern vor. Und wir, die Großeltern, für die 30 Jahre Internet, 10 Jahre Handy noch neu sind, vielen sogar fast unbekannt, haben wir das Recht, sie als verwöhnte Generation abzutun? Für die Jugend sind Internet und Handy Alltag. Es ist für sie auch nicht bemerkenswert, dass kein Mangel herrscht, wie wir ihn eventuell noch in Erinnerung haben. Dass jeder Haushalt über ein oder mehrere Autos verfügt. Fernseher, Waschmaschine, Kühlgeräte, immer verfügbare Wärme im ganzen Haus, ein eigenes Zimmer sind alles Selbstverständlichkeiten für unsere Enkel. Und dass sie diese Selbstverständlichkeiten nutzen, ist ihnen wohl kaum zum Vorwurf zu machen. Dass sie aber sehen, dass die Energiereserven nicht unendlich sind, spricht doch eher für ihren Durchblick als für Nichtwissen. Und verwerflich kann ich auch nicht finden, dass sie den heutigen Komfort gern noch hätten, wenn sie einmal so alt werden wie wir heute.« »Au weia, da bin ich ja auf was ziemlich hirnloses reingefallen. Hier passt wohl einer deiner vielen Sprüche: ›Moralische Entrüstung ist oft nur Neid mit Heiligenschein‹, oder so ähnlich.« dem Menschen, den man irgendwie kennt, denn das Kennen des Gegenübers ist die Voraussetzung für diese Art der Begrüßung, besonders wenn sie als Auftakt für ein längeres Gespräch gedacht ist. Warum kostet es uns eigentlich an Überwindung, dieses Wort jemand zu sagen, den wir nicht kennen? Mit Hallo erzeugen wir Aufmerksamkeit, ob wir es wollen oder nicht. Eine freundliche Geste allein muss es nicht bleiben, sie wird unter Fremden fast immer interpretiert: »Wer war das?« und »Was will der/die von mir?« und damit ist für das große Fragezeichen gesorgt und neue Aufmerksamkeit wird gleich mitgeliefert. Ein einfaches Hallo tut doch nicht weh, man macht dem Gegenüber weder einen Heiratsantrag noch zwingt man ihn in ein endlos langes Gespräch. Man grüßt einfach nur, zeigt Respekt und Aufmerksamkeit. Und wer weiß: Vielleicht befindet sich unter den anderen Menschen ja doch einer, mit dem sich ein Gespräch lohnt. Impressum Seniorenzeitung Verantwortlich für den Inhalt ist der Seniorenbeirat der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Ständige Mitarbeit: Karl-Josef Büscher, Margret Kohler, Vroni Korsmeier, Carola Linnemann, Hans Dieter Wonnemann, Koordination: Arnold Bergmann Leserzuschriften erwünscht! Schreiben Sie uns, wir antworten bestimmt: Rathausplatz 13, 33378 Rheda- Wiedenbrück, E-Mail: seniorenbeirat@rh-wd.de 60 Das Stadtgespräch

Auf der Parkbank ...mitgehört und aufgeschrieben Foto: eyetronic – Fotolia.com ER Gestern beim Friseur las ich in einer Illustrierten einen Artikel über Fasten. Der Autor beschrieb seine Selbsterfahrung zu diesem Thema und war davon überzeugt, dass es nichts Besseres für die Gesundheit und für ein langes Leben gebe. SIE Da ist etwas Wahres dran, und ich kenne viele Menschen, die wenigstens einmal im Jahr eine solche Kur machen und außer Zweifel davon überzeugt sind. ER Es mag ja sein, dass man dabei einige Kilo abnimmt, die aber sind nach den drei Kurwochen im Handumdrehen wieder drauf, wenn sie nicht sogar das Anfangsgewicht übersteigen. SIE Darauf allein kommt es gar nicht an, denn neben den physischen Erfolgen des Abnehmens und des Entschlackens des Körpers sind die psychischen Ergebnisse vielleicht noch viel wichtiger, wertvoller und bemerkenswerter. ER Ich erinnere mich noch an die Zeiten, als ich noch berufstätig war. Einige Frauen in unserer Abteilung machten meistens in den Wochen vor Ostern eine Fastenkur und fühlten sich dabei als Heldinnen, sehr zum Spott der männlichen Kollegen. Das Maß aller Dinge waren damals die abgebauten Kilos, das Seelische spielte noch keine Rolle. SIE Ich selbst habe damals hin und wieder auch gefastet und im Sinne der christlichen Tradition auf Leckeres verzichtet. Kuchen und Bohnenkaffee blieben tabu, Schokolade und Süßigkeiten sowieso. Der Gesundheitsaspekt stand nicht im Vordergrund, weder bei mir noch bei Anderen. ER Für die meisten Männer war die Fastenzeit überhaupt kein Thema, selbst wenn von den Kanzeln immer wieder darauf hingewiesen wurde. SIE Heute sind wir viel aufgeklärter und geben dem gesundheitlichen Fasten einen höheren Stellenwert als damals. Fasten kann man jederzeit und auch ohne Anbindung an Ostern. Wie wär’s, wir probierten es für erst einmal eine Woche lang aus, schaden wird es uns sicherlich nicht! Ich wünsche Dir, dass du nie aufhörst, du selbst zu sein. Höre auf dein Herz und geh deinen Weg. Lass dich überraschen von den Wundern, die dir dort begegnen. Aus der Toskana Wenn der Alltag zuhause manchmal schwerfällt. Egal, wann Sie uns brauchen, wir sind mindestens zwei Stunden für Sie da. Jeder Home Instead Betrieb ist unabhängig und selbstständig. © 2018 Home Instead GmbH & Co. KG Kostenübernahme durch alle · Betreuung zuhause · Begleitung außer Haus · Hilfen im Haushalt · Grundpflege · Demenzbetreuung · Entlastung pflegender Angehöriger möglich. Den Zeitumfang bestimmen Sie. Kostenfreie unverbindliche Beratung. Ihr Partner in Gütersloh, im Südkreis Gütersloh und in Oelde: Betreuungsdienste Pomberg e. K. Annenstraße 6, 33332 Gütersloh Tel. 05241 904771 - 0 guetersloh@homeinstead.de www.homeinstead.de/279 Übrigens: Wir suchen Betreuungskräfte auf Minijob-/ Teilzeitbasis! Das Stadtgespräch 61

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

© 2020 lokalpioniere
Impressum / Datenschutz