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Das Stadtgespräch Dezember 2018

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48 Das

48 Das Stadtgespräch Die in der ersten Phase zu erstellende Machbarkeitsstudie wird bereits die Weichen für die Neugestaltung des Rathausquartiers stellen. ISEK RHEDA Anregungen und Kritik ausdrücklich erwünscht Das am 29. Oktober 2018 vom Rat beschlossene Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) soll die Grundlage für die Erneuerung der Innenstadt Rheda sein. Die Umsetzung des Konzepts geschieht in zwei 7-Jahres-Plänen. Stadt und Rat kalkulieren für die insgesamt vierzehnjährige Laufzeit einen Kostenrahmen in Höhe von rund 30 Mio. €. Für die jeweils anstehenden Projekte stellen Stadt und Rat alljährlich einen Antrag auf Fördermittel des Landes. Das Land legt die Förderquote jedes Jahr neu fest. Derzeit liegt sie für Rheda- FROHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR. Wiedenbrück beim Mindestsatz von 50 %. Die ersten Fördermittel beantragten die Stadtverwaltung und der Rat im Zusammenhang mit der Verabschiedung von ISEK: Beispielsweise für die Umgestaltung des Doktorplatzes. Stadt und Rat rechnen mit dem Eintreffen der Förderzusage Mitte 2019. ISEK- Handlungsgebiet ist der Bereich zwischen Schlosspark, Parkstraße, Schulenburg, Ringstraße und Oelder Straße. Ziele Das übergeordnete Ziel des ISEK ist es, die Innenstadt nachhaltig aufzuwerten. Seine vier Teilziele geben den integrierten Handlungsrahmen vor: 1. ein attraktives Einzelhandels- und Dienstleistungsangebot sowie Gastronomiebetriebe in allen Preisklassen, 2. ein orientierungsleichtes Erschließungssystem, barrierefreie Wegeverbindungen und Stellplätze sowie ein Angebot für umweltfreundliche Mobilität, 3. Wohnungsangebote für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen mit Grünräumen, 4. hohe Aufenthaltsqualität in der Altstadt und der nördlichen Innenstadt sowie die Verknüpfung von Stadt und Schlosspark und ferner eine Aufwertung der Bahnunterführungen. Beteiligung Private Investoren sollen u. a. angesprochen, motiviert und unterstützt werden ihre Gebäude aufzuwerten. Die organisatorischen Maßnahmen dienen dazu, den vor knapp einem Jahr in Foren und Workshops begonnenen Kommunikationsprozess mit der Bevölkerung weiterzuführen sowie die betroffenen Akteure und die Bürger einzubeziehen. Die Stadtplanerin Dr. Kerstin Dengler ist ISEK-Ansprechpartnerin bei der Stadtverwaltung. Der vom Land finanziell geförderte und noch zu Strahlend schön durch den Winter... FALTENBEHANDLUNG GESICHTSSTRAFFUNG AKNE BEHANDLUNG UND PRÄVENTION PLASM OBER-/ UNTERLIDSTRAFFUNG MICRONEEDLING PERMANENT MAKE-UP DEUTSCHLANDS BESTE KOSMETIKERIN 2017 Wichernstraße 4 · 33378 Rheda-Wiedenbrück Telefon: 0 52 42 / 93 14 393 · Fax 0 52 42 / 93 14 394 E-Mail: info@mcn-kosmetik.de · www.mcn-kosmetik.de installierende Quartiersmanager erörtert anstehende Projekte vor Ort, nimmt Anregungen entgegen und lässt sie einfließen. Ferner soll er eine tatkräftige Unterstützung für die Umsetzung der Projekte gewinnen. Bau-Projekte im ersten 7-Jahres-Plan Platzgestaltung Doktorplatz, Projekt »Grüner Stadtring« – Phase 1: Straßenumbau Bahnhofstraße, ferner: Schaffung einer Fußwegeverbindung Kolpingstraße-Innenstadt, eine Neugestaltung der Bleichstraße, Schulte-Mönting- Straße und des Großen Walls, Umfeldgestaltung Drostenhof, Aufwertung der Bahnunterführungen und des Wohnmobilstellplatzes Am Werl, Aufstockung des Parkhauses am Bahnhof. Organisatorische Projekte Verkehrskonzept Innenstadt, Gestaltungskonzept Stadtmobiliar, Gestaltungskonzept für Gebäude, Werbung und Außengastronomie, Beleuchtungskonzept, Konzept für die Spiellinie, Wettbewerb für die Gestaltung der Schlossstraße, Machbarkeitsstudie für das Rathausquartier, Rahmenplan zum Einkaufen und Wohnen an der Kolpingstraße, Konzept für die Gestaltung des temporären Wohnraums, Rahmenplan für die Nadel-, Bahnhof-, Wilhelm- und Schulte-Mönting-Straße. Pro ISEK Eine breite Mehrheit der Menschen ist für das ISEK. Das lässt sich beispielsweise an der einhelligen Zustimmung im Stadtrat und der positiven Begleitung durch die Bürgerinnen und Bürger im bisherigen ISEK-Beteiligungsprozess ablesen. Bürgermeister Theo Mettenborg sagte: »Das ISEK eröffnet fantastische Entwicklungsmöglichkeiten für Rheda«. Uwe Henkenjohann, CDU-Fraktionssprecher, unterstrich: »Das ISEK ist in Gänze gut. Dieses Konzept gleicht einem Fahrplan für

49 die nächsten Jahre. Es geht hier auch um Fördergelder. Ich möchte aber deutlich machen, dass die CDU sich in der Vergangenheit schon immer bemüht hat, Rheda- Wiedenbrück nach vorn zu bringen. Peter Berenbrinck, SPD, hob hervor: »Es geht ganz klar darum, an die Fördergelder zu kommen. ISEK wird funktionieren, wenn die Stadtverwaltung, der Rat, die Eigentümer und Bürger bereit sind, von ihren Forderungen Abstriche zu machen und Kompromisse einzugehen«. Hermann Heller- Jordan, Bündnisgrüne, ist überzeugt, dass das ISEK Rheda nach vorn bringen wird: »Das Konzept ist erfolgsversprechend, weil es allumfassend ist. Mit der Umsetzung dieses Entwurfs erhält Rheda ein neues Gesicht. Die Planungssicherheit wird dazu beitragen, den lähmenden Investitions- und Entscheidungsstau der letzten Jahre an vielen Stellen zu beenden. Das Konzept bringt die Chance, die Fehler der Flächensanierung zu überwinden. Dirk Kamin, UWG: »ISEK bietet die tolle Möglichkeit, dass die Bevölkerung sich in den mehrjährigen Prozess einbringen kann. Das fördert die Identifikation mit ihrer Stadt«. Kontra ISEK Nur wenige Stimmen sind aus der Bevölkerung zu hören, die sagen: »Lasst die Finger von ISEK! Das bringt nicht die erhoffte Steigerung der Attraktivität für diesen Stadtteil! Die Erfahrung lehrt: All die gut gemeinten Konzepte für Rheda einschließlich der attraktiven Umgestaltung der Fußgängerzone haben nicht den erhofften Push für diesen Stadtteil gebracht«. Ganz pessimistische Stimmen unken: »Selbst wenn die Fußgängerzone vergoldet würde, brächte das für die Weiterentwicklung von Rheda nur sehr wenig«. Sie argumentieren, dass das Grundproblem nicht die Gestaltung der Innenstadt sei, sondern der Teil der Bevölkerung, der die Angebote der Geschäfte und gastronomischen Betriebe nicht genügend nutzt, in Rheda zu groß sei. Raimund Kemper ISEK WIEDENBRÜCK Wann geht es los? (Kem) »Für Wiedenbrück ist die Erarbeitung eines ISEK geplant. Dieser Prozess soll in der zweiten Hälfte 2019 beginnen«, berichtete die Pressesprecherin der Stadtverwaltung, Maximiliane Plöger auf unsere Anfrage. Bürgermeister Theo Mettenborg sagte zu diesem Thema in der Nachlese zur Ratssitzung: »Wiedenbrück ziehen wir nach. Das ist zwingend. In Wiedenbrück geht es aber um andere Themen als in Rheda«. Konkret nannte er die Gestaltung von Büschers Platz, der Becker- Passage und der Schanze (Kreuzungsfrage). anzeige In der Goldschmiede Babinsky herrscht eine familiäre Atmosphäre. Zum eingespielten Team zählen Rainer Babinsky, Renate Kepa, Ursula Loske, Beate Steinkühler und Elvetio Lutz. JUWELIER BABINSKY: GESCHÄFTSSCHLIESSUNG IN RHEDA Zum Jahresende ist Schluss, dann geht es ins Privatleben Ende der 80er Jahre startete der Goldschmiedemeister Rainer Babinsky in einer kleinen Wiedenbrücker Werkstatt seine Selbständigkeit. Dank zahlreicher Auftragsarbeiten und Reparaturen für andere Juweliere eröffnete er bereits nach kurzer Zeit ein eigenes Ladengeschäft in Rheda. Mit Fachkenntnis, Freundlichkeit und Ideenreichtum baute er einen über die örtlichen Grenzen hinaus zufriedenen Kundenstamm auf. Babinskys beliebte und zeitlos schöne Kreationen - bekannt unter der registrierten Marke „Schmuckkollektionen Je suis“ – werden seit langem deutschlandweit in Juwelierfachgeschäften verkauft. Der engagierte Geschäftsmann verrät mit einem weinenden und einem lachenden Auge: „Nach über 30 erfolgreichen Jahren der Selbständigkeit möchte ich im kommenden Jahr 2019 neue Wege gehen.“ Gleichzeitig weckt er auch Hoffnung auf ein Wiedersehen. Sein erfahrener Sachverstand wird als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Goldund Silberschmiedehandwerk der Handwerkskammer Ostwestfalen- Lippe zu Bielefeld wohl weiterhin zum Einsatz kommen. Ebenso wie seine gefragten Goldschmiedekurse an der VHS Reckenberg-Ems, die seit Jahren ausgebucht sind. Gerne und stolz blickt Babinsky zurück auf seine zahlreichen Auszubildenden, die mit herausragenden Leistungen als Kammersieger oder Bestplatzierte im Landeswettbewerb glänzten. Auch seine Schmuckschmiede wurde 2009 von der Handwerkskammer Bielefeld als „Ausbildungsbetrieb des Handwerks“ ausgezeichnet. Dieses und auch die Projekte „Nachtbummel im Elfengarten“, „Nachtbummel in der Manege“ und die Edelsteinausstellung mit einem außergewöhnlichen Sternrubin bezeichnet Babinsky als Highlights in seinem abwechslungsreichen Berufsleben. Individualität ist eben sein Markenzeichen, dem bleibt Babinsky treu – und blickt optimistisch seinem neuen Lebensabschnitt entgegen. Goldschmiede Babinsky - Schulte- Mönting-Straße 3, 33378 Rheda- Wiedenbrück - Tel: 05242/49727 Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 9.00 – 12.30 Uhr und 14.30 – 18.00 Uhr sowie Samstag: 9.00 – 13.00 Uhr

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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