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Das Stadtgespräch Dezember 2016

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12 Das Stadtgespräch WEIHNACHTSZEIT IST SPENDENZEIT WEIHNACHTSZEIT IST SPENDENZEIT Gutes tun ohne das Nachsehen zu haben Wer durch das vorweihnachtliche Rheda-Wiedenbrück schlendert, die Weihnachtsmärkte und stimmungsvoll geschmückten Schaufenster genießt, der begegnet früher oder später Spendensammlern mit einer Büchse in der Hand, Ständen mit Infos,... jeder gute Zweck braucht Geld. Und die sentimentale Stimmung im Advent ist dafür genau richtig: Etwa ein Drittel aller Geldspenden wird jetzt eingesammelt. Stellt sich die Frage: Will oder muss ich eigentlich spenden? Und wenn ja: für was oder wen spende ich? Die Auswahl an Adressaten ist groß. Allein in Rheda-Wiedenbrück gibt es rund 200 Vereine, von denen sicher viele Spenden für ihre gemeinnützige Arbeit gebrauchen könnten. Oder finde ich überregional humanitäre Hilfsprojekte in den ärmsten Ländern wichtiger als kurzfristige Notmaßnahmen für Flüchtlinge oder Menschen in Gebieten von Naturkatastrophen? Geld für Ausbildung, medizinische Versorgung oder Nahrung? Wie finde ich bei all den bedürftigen Hilfsprojekten dasjenige, mit dem ich mich identifizieren kann, das mein Vertrauen hat? Denn schließlich soll meine Spende tatsächlich vor Ort ankommen und helfen und nicht vorher schon vom Verwaltungsmoloch so mancher Großorganisation aufgefressen werden. Wem kann ich also mein Geld anvertrauen und worauf muss ich bei einer Spende achten? Sind die Bürger noch spendenbereit? Seriöse Hilfsorganisationen hoffen, dass die Spendenbereitschaft hierzulande noch nicht ausgereizt ist und die Menschen, denen es einigermaßen gut geht, sich auch weiterhin aufraffen können, Gutes zu tun. Denn die Not wird immer größer zum Beispiel auf dem afrikanischen Kontinent, und es ist zu hoffen, dass der Hilfsbereitschaft nicht selbst die Luft ausgeht. Gerade in den letzten Wochen und Monaten haben auch die Menschen unserer Stadt eine große Hilfsund auch Spendenbereitschaft gezeigt, um die Flüchtlinge, die hier bei uns ankommen, mit dem Nötigsten zu versorgen, sie beim Einleben zu unterstützen. Es gab zahlreiche tolle, ehrenamtliche Projekte. Das kostet Kraft. Und ist so ein persönliches Engagement nicht besser, als Geld zu geben? Letztlich gilt: jeder hilft wie er kann. Und wer keine Zeit hat, sollte Geld geben, eben so viel, wie er entbehren kann und möchte. 6,73 Milliarden Euro gab es im letzten Jahr aus Deutschland, dabei etwa gleich viel für die Flüchtlingshilfe (117 Millionen) und die Erdbebenhilfe in Nepal (116 Millionen). Das allgemeine Spendenvolumen nimmt zu, sagt die Bilanz des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen. Vorsicht bei Bargeldspenden und Daueraufträgen Bei Geldspenden sollte man allerdings Umsicht walten lassen und nicht allzu schnell allzu große Summen geben, ohne sich vorher gründlich informiert zu haben. Vor allem bei der Spendendose ist Vorsicht geboten: Kenne ich den Sammler und seine Organisation? Dann kann ich mich womöglich auf den persönlichen Kontakt verlassen. Ansonsten gern ein Infoblatt geben lassen und in Ruhe prüfen: Jede Spende lässt sich auch in Ruhe vom Konto überweisen. Das gilt vor

13 allem, wenn die Sammler vor der Haustür stehen und Spendenbereite in ein Gespräch verwickeln, das sie selbst nicht mehr steuern können. So manche ältere Dame wurde in ihrem Mitleid schon ausgenutzt, aus der vermeintlich einmaligen Spende wurde eine Dauerabbuchung als »Fördermitglied« mit langfristiger Bindung. Wenn die Lesebrille nicht zur Hand ist und womöglich noch Zeitdruck aufgebaut wird, unterschreibt man allzu schnell, um den unangenehmen Menschen an der Tür wieder los zu werden. Es gilt also: Kommt ein ungutes Gefühl auf, verabschiedet man sich und schließt die Tür. Oft flattert der Spendenaufruf auch in Form eines Lotterieloses oder eines Werbebriefes mit einem kleinen Geschenk in den Briefkasten: Armbändchen oder Bilder, die Kinder oder Menschen mit Handicap gemalt haben sollen. Seriöse Einrichtungen brauchen Hilfe Unbedenklich sind Spenden an Organisationen, die das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen tragen. Das bekommen nur seriöse Organisationen nach eingehender Prüfung etlicher Punkte einmal im Jahr: welche Werbemaßnahmen finanzieren sie, wie sammeln sie Spenden und wofür verwenden sie ihre Mittel. Nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen und mindestens 65 Prozent der Spenden beim Bedürftigen ankommen, wird das Siegel vergeben. Mit diesen Empfehlungen gibt es eine gewisse Sicherheit vor Missständen und schwarzen Schafen. Verstößt eine Organisation gegen die Leitlinien des Siegels, kann es aberkannt werden. Allerdings müssen kleinere Organisationen meist auf die Prüfung verzichten, da das Siegel Kosten mit sich bringt: Auch Rheda-Wiedenbrücker Vereine freuen sich über Spenden 500 Euro Grundbetrag und zusätzlich 0,035% der jährlichen Gesamteinnahmen. Es kann also auch seriöse Hilfsorganisationen ohne Siegel geben. Da helfen Informationen, die man womöglich auf einer informativen Internetseite über Finanzen und konkrete Projekte bekommt, die vielleicht auch einen Ansprechpartner nennt. Wenn der auf konkrete Fragen mit glaubwürdigen Antworten schnell reagiert, hat man vieles erreicht, um mit gutem Gefühl zu spenden. Vielleicht wird man dann ja tatsächlich eingetragenes Mitglied einer Hilfsorganisation. www.dzi.de/spenderberatung NEUERÖFFNUNG 1. DEZEMBER AB 9 UHR TREFFEN SIE EINE AUSGEZEICHNETE WAHL FÜR DIE PFLEGE IHRER HAUT! KOMMEN SIE ZU EINER PROFESSIONELLEN HAUTANALYSE UND LASSEN SIE SICH UMFASSEND UND INNOVATIV BERATEN! NEUE BEHANDLUNGSKONZEPTE IM SCHÖNEN AMBIENTE! ICH FREUE MICH AUF SIE! IHRE MELANIE CHIVA-NOTTBROCK ÖFFNUNGSZEITEN: DI – FR 9.00 – 13.30 UHR UND 15.00 – 18.30 UHR | SA 9.00 – 13.00 UHR · TERMINE NACH VEREINBARUNG WICHERNSTRASSE 4 · 33378 RHEDA-WIEDENBRÜCK · TELEFON: 0 52 42 / 93 14 393 · FAX 0 52 42 / 93 14 394 E-MAIL: INFO@MCN-KOSMETIK.DE · WWW.MCN-KOSMETIK.DE

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