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Das Stadtgespräch Dezember 2016

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10 Das Stadtgespräch Für mehr Lebensqualität: Spiegel mit Sandstrahlung und individueller LED-Hinterleuchtung! KREISVERKEHR HERZEBROCKER STRASSE »Katastrophe für Radfahrer« Bei Marianne Füchtenhans dreht sich alles. Sie ist sauer auf die Stadtplaner und Verkehrsspezialisten in Rheda-Wiedenbrück. Die Radfahrerin regt sich auf über den Kreisverkehr, der zurzeit auf der Herzebrocker Straße / Bosfelder Weg gebaut wird. »Eine Katasthrophe ist das«, schimpft sie gegenüber dem Stadtgespräch. »Gucken Sie sich mal die Verkehrsführung für Radfahrer an. Das ist sehr gefährlich!« Wir haben selbst nachgeschaut und finden ihre Kritik berechtigt. Radfahrer, die aus Herzebrock Richtung Bahnunterführung fahren, müssen in einem Bogen den Kreisverkehr umfahren. Dabei geht ihr Weg sehr dicht an der Ecke des Hauses an der Kreuzung Bosfelder Weg vorbei. Im Weg stehen dort aber drei Metallstangen. Sie stehen dicht beieinander und fordern sportliches Können, um Zusammenstöße zu vermeiden. Das ist Metallpfähle – Hindernisse für Radfahrer Marianne Füchtenhans auf unserem Foto gut zu erkennen. Also Radfahrer ausgepasst am neuen Kreisverkehr Herzebrocker Straße und Danke Marianne Füchtenhans für den hoffentlich unfallvermeidenden Hinweis! Besuchen Sie unsere Ausstellung! SÜDRING 125 33378 RHEDA-WIEDENBRÜCK TEL.: 05242 93070 WWW.GOLDKUHLE-GLAS.DE RHEDA-WIEDENBRÜCK GOES GREEN Flixbusse starten Ende November Schön, dass immer mehr Reisende einen Blick auf Rheda-Wiedenbrück werfen. Ab dem 25. November tun es viele zwar nur aus dem Busfenster, aber immerhin. Ab dann ist unsere Stadt Teil des internationalen Fernbusnetzes. Haltepunkt wird der Bahnhof Rheda. Dort wartet die neue Fernbushaltestelle darauf, ihren Zweck zu erfüllen. Die grünen Busse des Marktführers »Flixbus« fahren dann den Bahnhof direkt neben dem Parkhaus an. Es sind die Busse der Flixbuslinie Kassel-Amsterdam, die am Bahnhof Rheda im Fernbusnetz Bahnhof Fahrgäste ausspucken oder aufnehmen. Übrigens halten die Flixnusse auch in Herzebrock am Bahnhof. Natürlich muss man nicht bis Kassel oder Amsterdam mitfahren. Die Kunden können zum Beispiel in Münster auf andere Linien, zum Beispiel nach Aachen, umsteigen und so viele andere Städte preisgünstig erreichen. Noch sind die Tickets deutlich billiger als bei den Bahnen. Das könnte sich ändern, wenn der Verdrängungswettbewerb zu Ende ist. Dann werden die Preise voraussichtlich steigen. Viele Fernbusunternehmen, wie zum Beispiel die Post, sind aus dem Fernbusabenteuer ausgestiegen weil sich dort (noch) kein Geld verdienen läßt. Von dem Wettbewerb profitiert aber der Kunde. Er kann noch preiswert reisen, im Fernbus mit Beinfreiheit und W- Lan an Bord. Wie oft die grünen Busse am Bahnhof Rheda halten werden, hängt davon ab, wie groß die Nachfrage ist. Da machen wir uns aber keine Sorgen. Wir Rheda- Wiedenbrücker leben zwar gern in dieser Stadt, erkunden aber auch gern mal fremde Welten. Gute Fahrt...!

11 Die Hip-Hop-Gruppe »Young Culture« wurde als erstes Projekt von der Bürgerstiftung gefördert. 10 JAHRE BÜRGERSTIFTUNG RHEDA-WIEDENBRÜCK Erfrischende Jubiläums veranstaltung (V. l.) Dr. Heiner Wortmann, Vorstandsmitglied, Bernd Jostkleigrewe, Bettina Windau, Berthold Lönne, Klaus Westermann, Horst Lübke, Peter Baumhüter, Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Gabriele Conert, Ulrich Dresing, Bürgermeister Theo Mettenborg (Kem) Die Bürgerstiftung ist 10 Jahre alt. Die Geburtstagsfeier überraschte gleich mehrfach als »Knaller«, wie Moderator Thorsten Wagner den 110 Gästen gleich zum Auftakt prophezeit hatte. Das Programm im Bombecks Hof war locker und abwechslungsreich, eine bunte Mischung aus Interviews, Talk-Runden und begeisternden Vorführungen über geförderte Projekte, eingebettet in einem dreigängigen Menü. Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl hob das »Geburtstagskind« als professionelles Leuchtturmprojekt hervor – und das in der stiftungsreichen Region Ostwestfalen-Lippe, mit 517 Stiftungen auch »Land der Stifter« genannt. Gebhard Hitzemann, Regionalkurator der Initiative Bürgerstiftungen (IBS) Berlin und Vorsitzender des Stiftungsrats der Bürgerstiftung Schaumburg, bezeichnete den Gastgeber als einen der Großen unter den 307 Bürgerstiftungen, die das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen tragen und Anteil an der 20-jährigen Erfolgsgeschichte der Bürgerstiftungsbewegung haben. Bürgermeister Theo Mettenborg, Mitglied im Stiftungsrat, dankte allen Menschen, die mit Geld, Zeit und Ideen die heimische Bürgerstiftung zu einem starken Pfeiler bürgerschaftlichen Engagements entwickelt haben – speziell der Vorsitzenden Bettina Windau, die vielfach als nimmermüder »Motor und gute Seele« der Stiftung gelobt wurde, mit Sekretärin Claudia Wilm an ihrer Seite. Berthold Lönne, Horst Lübke und der damalige Bürgermeister Bernd Jostkleigrewe erinnerten sich noch gut an die Feier des 70. Geburtstages von Ulrich Dresing vor 10 Jahren, bei der Horst Lübke in ihrer gemeinsamen Stehtisch-Runde die Idee zur Gründung einer Stiftung für die Unterstützung benachteiligter Bürger in Rheda-Wiedenbrück entwickelt hatte und Bernd Jostkleigrewe ihren Start als Bürgerstiftung vorschlug. Johannes Strunz-Happe und Peter Baumhüter stießen dazu. Lübke selber stiftete 250.000 Euro. Die übrigen Stifter verdoppelten die Summe. Die Stiftungsgründer stimmten überein, auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen und durch die Stiftung etwas zurückgeben zu wollen, erinnerte sich Lübke auf der Jubiläumsveranstaltung. Zwischenzeitlich ist das Stiftungskapital auf 800.000 Euro gewachsen. Die Stiftung finanziert ihre Aktivitäten aus den Erträgen des Kapitals, den Spenden und aus knapp 40 Patenschaften. Insgesamt stellte sie in den zurückliegenden 10 Jahren rund 900.000 Euro für Projekte wie z. B. die Elternschule, der Bildungsfonds und die Flüchtlingshilfe sowie auf Antrag hilfsbedürftigen Menschen und anderen gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung. Die Hip-Hop-Gruppe »Young Culture«, sie wurde als erstes Projekt von der Bürgerstiftung gefördert, faszinierte die Gäste der Jubiläumsveranstaltung mit einem Querschnitt aus ihrem aktuellen Programm. Im August 2017 will die 20 Mitglieder starke Formation an den Hip-Hop-Europa- und Weltmeisterschaften in Glasgow teilnehmen, berichtete ihre Sprecherin und Gründerin Sheva Akhgar. Die Musical-Fabrik führte als vorbildliches Beispiel für eine nachhaltige Förderung Ausschnitte aus dem Musical »Der Zauberer von Oz« mit ihrem Leiter Klaus Wulfheide vor. Ebenfalls bot die seit 2013 geförderte Einrichtung zwei Kostproben aus der neuen Inszenierung »Die Päpstin«. Die Festgäste feierten die Akteure mit lang anhaltendem Applaus.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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