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Das Stadtgespräch Dezember 2015

Das Magazin für Rheda-Wiedenbrück

68 GESCHÄFTLICHES

68 GESCHÄFTLICHES Das Stadtgespräch anzeigen KAB WIEDENBRÜCK, LIONS CLUB GÜTERSLOH- WIEDENBRÜCK UND DIE 2 – HÖREN & SEHEN Übergabe von Brillen und Hörgeräten Brillen sind für viele Menschen in Afrika, Asien und Südamerika auch heute noch reinster Luxus. Kaum ein Mensch kann sich dort solche Hilfsmittel leisten. Alte Brillen und alte Hörgeräte sind hier nach wie vor ein Vermögen wert. Aus diesem Grund organisiert der Lions Club Gütersloh-Wiedenbrück und die KAB Wiedenbrück seit etlichen Jahren eine Brillensammlung. So konnten bereits mehr als 10.000 Brillen an hilfsbedürftige Menschen in der Dritten Welt weitergeleitet werden. In diesem Zusammenhang hat die KAB Kontakt zum Brillen – und Hörgeräte-Fachgeschäft »Die 2 Hören & Sehen« aufgenommen. Die beiden Inhaber Meinolf Rennefeld und Arno Oesterschlink sammeln in ihren Geschäftsstellen Wiedenbrück, Herzebrock und Oelde ausgediente Brillen und übergeben diese in regelmäßigen Abständen den Vertretern des Loins Club. Dieser Club leitet die bei uns ausgedienten Brillen an Bedürftige vor Ort weiter. Herr Rennefeld machte deutlich wie wichtig solche Spenden sind. Weltweit leben 90 % der Blinden in den Entwicklungsländern. Für Menschen in der Dritten Welt sind die gesammelten Brillen eine unverzichtbare Unterstützung. Ohne eine Hör- und Brillenspende können viele Kinder weder Sprache erlernen noch eine Schule besuchen. Als Vorbildlich bezeichneten die Udo Kiffmeier (Die 2 Hören & Sehen), Markus Wallmeyer (KAB), Franz Linnemann KAB, Carsten Prudent (Lions Club), Bernhard Westermilies (KAB), Dominik und Meinolf Rennefeld (Die 2 Hören und Sehen) beiden Inhaber die ehrenamtliche Tätigkeit der Lions Club Mitglieder und der Mitglieder der KAB in Wiedenbrück. Die Mitglieder der KAB Wiedenbrück werden weiterhin in den Kirchen in St. Vit und St. Pius ausgediente Brillen und Hörgeräte sammeln, um auf diese Weise hilfsbedürftigen Menschen in der Dritten Welt zu helfen. INSOLVENZ DES VERMIETERS – Was muss der Mieter beachten? Ein Albtraum vieler Mieter: Der Vermieter hat Insolvenz angemeldet. Was passiert nun? Werden etwaige Mängel an der Wohnung nicht mehr behoben? Müssen wir ausziehen? Ist die Kaution verloren? Was passiert mit unserem Nebenkostenguthaben? Diese und weitere Fragen tauchen regelmäßig auf, wenn bekannt wird, dass über das Vermögen des Vermieters ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Mit Eröffnung des Verfahrens wird ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der gegenüber dem Mieter die vertragsgemäße Leistung erbringen muss. Dabei wird zunächst danach unterschieden, ob die Mietsache dem Mieter bereits überlassen worden ist. Nur wenn das bereits geschehen ist, bleibt das Mietverhältnis zunächst unverändert weiter bestehen – vorausgesetzt, der Mieter »hat sich nichts zu Schulden kommen lassen«. Bestehen ein Kündigungsrecht oder andere Ansprüche, die der Vermieter nur noch nicht geltend gemacht hat, wird der Insolvenzverwalter wahrscheinlich nicht lange damit warten. Der Mieter, der seinem Vermieter keinen Kündigungsgrund geliefert hat, braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, ob er in Kürze ausziehen muss, es sei denn der Insolvenzverwalter veräußert die Immobilie. In dem Fall muss der Käufer aber zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen. Ist dieser verstrichen, hat er kein Sonderkündigungsrecht mehr und muss sich genau wie der ehemalige Vermieter an den Mietvertrag halten. Dafür, dass der Insolvenzverwalter die vertragsgemäße Leistung anstelle des Vermieters erbringen muss – also auch Mangelbeseitigung – muss der Mieter die Miete während der Dauer des Verfahrens an ihn zahlen. Etwaige Nebenkostenguthaben müssen zur Insolvenztabelle angemeldet werden. Der Mieter bekommt dann in der Regel nur einen Bruchteil seines Geldes. Der Anspruch des Mieters auf spätere Rückzahlung seiner Kaution hängt davon ab, ob der Vermieter sie »insolvenzfest« angelegt hat. Dazu ist er zwar gesetzlich verpflichtet, dennoch kommt es nicht selten vor, dass Vermieter das Geld im eigenen Namen anlegen. In solchen Fällen ist auch die Kaution häufig verloren. Vorbeugen kann der Mieter, indem er seinen Vermieter auffordert, die Kaution getrennt von dessen Vermögen anzulegen und die insolvenzfeste Anlage nachzuweisen. Kann der Vermieter den Nachweis nicht erbringen, ist der Mieter berechtigt, die Miete bis zur Höhe der Kaution zurückzubehalten. C.J. Venhaus, Rechtsanwältin u.a. mit Schwerpunkt Miet- und Wohnungseigentumsrecht Kanzlei Zur Porta, Rheda-Wiedenbrück

GESCHÄFTLICHES anzeigen 69 KLEINE FREIHEIT AM HISTORISCHEN ORT Eric & Dagi starten durch (Kem) Neugestaltung des Lokals und neuer Name: Dank dieses Duos startet der gastliche Treff »Kleine Freiheit« an der Bielefelder Straße 6 – früher Adresse der allen Wiedenbrückern noch bestens bekannten Gaststätte Petermann »Unter den Linden« – seit dem 31. Oktober 2015 mit neuem Konzept richtig durch. Die jetzige Wirtin Dagmar »Dagi« Gröne ist den Gästen durch ihre langjährigen Tätigkeiten in verschiedenen Gastronomiebetrieben in Wiedenbrück bekannt – zuletzt bei der Tochter in der Fuchshöhle. Die Wirtin betreibt das Lokal gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Eric Enters. Sie verstehen es als »Kneipe in Eurer Nachbarschaft, wo man Vor der umgestalteten Theke der Kleinen Freiheit: Dagi und Eric freuen sich auf ihre Gäste. sich mit Freunden trifft, nette Leute kennen lernen, das Leben genießen kann und wo die Geselligkeit im Vordergrund steht – eben als ›Kleine Freiheit‹ für Jedermann.« Im Ausschank sind Hohenfelder Pils, Kellerbier, Weizen, Becks, Grolsch, Spirituosen, Wein & Co. In den Wochen vor der Eröffnung hatte das Wirtepaar die schon seit 1904 bestehende gastliche Adresse von Grund auf umgestaltet. Dort, wo einst im 19. Jahrhundert der Landrat Dr. Ernst Osterrath residierte, die Kreisverwaltung ihr Domizil hatte und der bekannte Kirchenmaler Anton Waller wirkte, entfaltet sich jetzt eine herrliche Kneipenwelt mit modernen, hellen und offenen Räumen im Wechselspiel mit warmen Tönen und nostalgischen Anmutungen wie Flipper, Covers aus der Schallplattenzeit, Porträts unvergessener Stars, Röhrenradio und als Prunkstück eine Juke Box, nach deren bärenstarkem Sound auch schon mal getanzt wird sowie maritimen Accessoires. Dart im separaten Raum und ein geräumiges Zimmer für Gesellschaften bis zu 30 Personen runden das Angebot ab. »Wir freuen uns auf Euch und wollen Euch den Alltag vergessen lassen.«, laden Dagi und Eric ein. ALLTOURS REISECENTER IM HIT MARKT Seit dem 2. November unter neuer Leitung (V. l.) Anja Baumann, Stefanie Munz und Liudmyla Kostrytsia (Kem) Keine Unbekannte ist die neue Inhaberin Anja Baumann des alltours Reisecenters im HIT Markt. Sie übernahm das Reisebüro von Rolf-Dieter Vick, der es vor 14 Jahren eröffnete. Die freundliche und versierte Reiseverkehrskauffrau ist seit vielen Jahren in der Reisebranche tätig und steht den Kundinnen und Kunden des Reisecenters seit sechs Jahren bei der Erfüllung ihrer Traumreisen zuverlässig zur Seite. »Ich fühle mich sehr wohl hier und freue mich auf die neue Aufgabe.«, berichtet sie. Sie ist ebenfalls glücklich darüber, dass sie das Reisecenter gemeinsam mit den beiden bewährten Mitarbeiterinnen Liudmyla Kostrytsia und der bereits seit 2003 hier tätigen Stefanie Munz führen kann. Das Team bietet seinen Kundinnen und Kunden mit seiner langjährigen Erfahrung in der Reisebranche, mit Fachkompetenz, Flexibilität und Leidenschaft fürs Reisen den Rund-um- Service für Reisen aller Art. Spezialangebote des Veranstalters alltours sind das i-Tüpfelchen des Reisecenters. »Kennen Sie das auch? Bei der Suche nach dem perfekten Urlaub, dem günstigsten Flug oder der perfekten Ferienunterkunft verliert man im Internet oft den Überblick. Wir sind persönlich für Sie da und beraten Sie ausführlich – täglich bis 19 Uhr, jetzt auch samstags.«, erklärt die Inhaberin. Nach der Rückkehr von Stefanie Munz aus der Mutterschutzzeit stehen den Kundinnen und Kunden jetzt meistens zwei Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. »Lehnen Sie sich entspannt zurück, während wir uns um Ihre Reisewünsche kümmern!«, lädt Anja Baumann ein.

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