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Das Stadtgespräch Dezember 2015

Das Magazin für Rheda-Wiedenbrück

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42 Das Stadtgespräch AUSGEZEICHNETE ARBEIT BEI DER BÜRGERSTIFTUNG Gütesiegel für weitere drei Jahre erhalten Die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück ist zu einem gut vernetzten und verlässlichen Förderpartner geworden. Jetzt bestätigt ihr das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen erneut Unabhängigkeit, Transparenz und wirkungsorientiertes Management für weitere drei Jahre. In dem Qualitäts- Check wurde die Organisation nach bundesweit geltenden Kriterien durchleuchtet und ihre Entwicklung der letzten Jahre von einer unabhängigen Jury begutachtet. Das Gütesiegel bescheinigt, dass die Stiftung wirtschaftlich, politisch, konfessionell und parteipolitisch unabhängig ist, dass sie ihre Arbeit öffentlich und transparent macht und dass sie finanziell solide wirtschaftet. Insgesamt haben 275 Bürgerstiftungen in Deutschland bisher das Gütesiegel verliehen bekommen. Weitere Informationen: www.buergerstiftung-rhwd.de (V.l.) Schulleiter Martin Zurwehme mit den Preisträgern Sven Sutthoff, Sophie Milchers, Bastian Schlautmann, Jonathan Kipp und Koordinatorin Ursula Schalück RATSGYMNASIUM Junge Forscher bei Einstein-OWL und Bundesumweltwettbewerb erfolgreich Bist du der nächste Einstein? – So lautet der Titel des Schülerwettbewerbs Einstein-OWL an dem Schülerteams von Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs aus OWL teilnehmen können. Die Teams bearbeiten Projekte aus Naturwissenschaft, Informatik und Technik. Eine Lehrkraft unterstützt die Schüler kontinuierlich bei der Projektarbeit. Die Dauer der Projektarbeit beträgt mind. drei Mo- nate. Bastian Schlautmann und Jonathan Kipp schafften es 2015 bei ihrer ersten Teilnahme gleich bis in die Endrunde des Wettbewerbs. Schon seit Oktober 2014 forschen sie zum Thema LOHC – Flüssige Wasserstoffspeicher. Mit Blick auf wissenschaftlichen Anspruch und Kreativität lagen die Beiträge aller fünf Teams in der Endausscheidung ganz dicht beieinander betonten die Juroren bei der Preisvergabe. Jonathan und Bastian erhielten eine Anerkennungsprämie. Der BundesUmweltWettbewerb fordert dazu auf, Ursachen von Umweltproblemen zu erkennen, nach Lösungen für diese Probleme zu suchen und Umsetzungen der Lösungen auf den Weg zu bringen. Mit seinem Forschungsergebnis zur Biogasgewinnung aus Milch erhielt Sven Sutthoff bereits beim Jugend forscht Regionalwettwerb in Herford einen Umweltpreis des Landes. Auch Sophie Milchers präsentiert dort ihre Arbeit über den Maisanbau für Biogasanlagen in NRW. Nun wurden sowohl Svens als auch Sophies Arbeit mit einem Anerkennungspreis beim Bundes- UmweltWettbewerb ausgezeichnet. Das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) belohnt damit auch den »undankbaren 4. Platz«. Das sind Forschungsprojekte, die wie in diesem Fall, ein beträchtliches Engagement der Forscher erkennen lassen, jedoch keinen der ersten drei Plätze im Bundeswettbewerb erzielen konnten

43 NEU BEI DER STADT Dr. Ina Epkenhans- Behr (Kem) Die neue Leiterin des Fachbereichs Jugend – Bildung – Sport in Rheda-Wiedenbrück wird ab dem 1. Dezember 2015 in ihrem Element sein. Sie ist die Nachfolgerin von Reinhild Birkenhake. Zu einer ihrer wichtigsten Aufgaben wird die Zusammenarbeit des Jugendamts mit den freien Trägern gehören. Dieses Thema bestimmt ebenfalls ihre Promotionsarbeit und eine ihrer zahlreichen Veröffentlichungen. Die Autorin analysiert in ihrer Studie, durch welches Beziehungsverständnis Jugendämter und freie Träger heute geprägt sind. Auf der Basis von aktuellen empirischen Befunden liefert sie ein Erklärungsmodell für die unterschiedlichen Beziehungen in der Praxis. Sie schaut damit über den Tellerrand hinaus. Denn sie leistet zugleich einen Beitrag zu einem besseren Verständnis von Steuerung im heutigen Wohlfahrtsstaat. Sie erhielt für die Doktorarbeit das Prädikat magna cum laude (sehr gut). Dr. Ina Epkenhans-Behr wurde am 9. Juni 1979 in Bielefeld geboren. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne. In Rheda-Wiedenbrück wuchs sie auf und legte am Ratsgymnasium Dr. Ina Epkenhans-Behr das Abitur ab. Ihr neuer Arbeitsplatz führt sie in die Emsstadt zurück. Von 1998 – 2004 studierte sie für das 1. Staatsexamen Lehramt Sekundarstufe I/II die Fächer Erziehungswissenschaften, Geschichte, Sozialwissenschaften und Englisch an der Universität Münster. Zur Promotion (2008-14) hatte sie sich in der Universität Halle-Wittenberg eingeschrieben. Als Abteilungsleiterin bei PHINEO in Berlin gehörte es seit 2010 zu ihren Aufgaben, freie Träger, Stiftungen und gesellschaftlich engagierte Unternehmen bei der wirkungsorientierten Steuerung ihrer Programme in Themenfeldern wie Jugendhilfe, Inklusion, Berufsvorbereitung, Sport- und Engagementförderung zu beraten. Haustüren Fenster Rollladen Vordächer Überdachungen Fenster-Sicherheits-Nachrüstaktion Sichern Sie Ihr Zuhause jetzt mit neuen Sicherheitsbeschlägen oder mit Pilzkopfverriegelungen und Sicherheitsschließblechen. Lindenstraße 55a • 33378 Rheda-Wiedenbrück • Telefon: 0 52 42-40 68 45 0 Mo - Fr: 9.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr, Sa: 9.00 - 12.30 Uhr www.korfmacher-fenster.de • info@korfmacher-fenster.de AKTION DES MITEINANDERS Flüchtlingskinder begegneten Rheda-Wiedenbrücker Kindern (Kem) Begegnungen zu schaffen zwischen einheimischen und geflüchteten Kindern – das war die Idee der »Aktion des Miteinanders«: Rheda-Wiedenbrücker Kinder, mit ihren Eltern und Großeltern, die das Team der Kleinkinderwortgottesdienste in der St. Aegidius-Gemeinde bilden, hatten den Mittwochsgottesdienst auf die Ballonwiese vor der Notunterkunft für Flüchtlinge verlegt, um mit den Flüchtlingskindern und ihren Eltern gemeinsam etwas zu unternehmen. Die Gastgeber hatten als Motto den Satz »Wir sind Kinder einer Welt!« gewählt. Die Kinder sangen miteinander und führten Spiele durch, die die Mädchen und Jungen zwanglos zusammen führten. Über die gemeinsamen Spielsituationen und Erlebnisse lernten sich die Kinder kennen und es konnten erste Kontakte geknüpft werden. Es zeigte sich, dass gemeinsame Begegnungen Vertrauen schaffen und Ängste abbauen. Solche Aktionen sind wertvolle Bausteine für Toleranz und Weltoffenheit in unserer Gesellschaft; ein Beispiel gelebter Willkommenskultur.

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