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Das Stadtgespräch Dezember 2015

Das Magazin für Rheda-Wiedenbrück

16 Das

16 Das Stadtgespräch Die Resonanz der Eltern und Schüler beim Martinsumzug der Andreas-Wenneber- Grundschule war groß. MARTINSUMZUG AN DER ANDREAS-WENNEBER-SCHULE Mit hell erleuchteten Laternen ging es durch die Straßen (Kem) Ein besonders schönes Erlebnis war wieder der alljährlich stattfindende St. Martinszug der Andreas-Wenneber-Grundschule. Die Kinder und Eltern der Schule trugen durch eine großartige Beteiligung zu einem prächtigen Bild der Veranstaltung bei. Viele selber gebastelte Laternen erleuchteten den Umzug. Der Schulchor unter der Leitung von Ute Heitmann stimmte mit dem St. Martinslied auf den Laternenumzug ein. Zum Programm gehörte natürlich ebenfalls Sankt Martin mit seinem Pferd – dargestellt von der Reiterin Marie. Die vielen Helferinnen und Helfer aus dem Kreis der Eltern- und Lehrerschaft sorgten gemeinsam für einen gelungenen Ablauf des Abends. Und nicht zu vergessen die Polizei, die den Umzug durch die benachbarten Straßen der Andreasschule begleiteten. FLÜCHTLINGSBERATUNG Interesse an deutscher Sprache geweckt Flüchtlingsberaterin Marita Sieben organisiert in Kooperation mit der evangelischen Kindertageseinrichtung »Bunte Welt« mehrere Sprachkurse für Asylbewerberinnen und -bewerber über 20 Jahre. Seit Mitte Oktober treffen sich zweimal wöchentlich über 20 Menschen aus verschiedenen Ländern, um Deutsch zu lernen. »Deutschkenntnisse sind für alle der Schlüssel zur Kommunikation in Deutschland und werden auch für eine berufliche Tätigkeit benötigt«, erklärt dazu Marita Sieben. Neben Deutsch in Wort und Schrift werden den Menschen, die unter anderem aus Bosnien, Mazedonien, Afghanistan, Eritrea und dem Irak stammen, auch für das Leben in Deutschland notwendiges Wissen und Gepflogenheiten vermittelt und interkulturelle Vergleiche angestellt. »Wir wissen durch unsere tägliche Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund, dass Fremdheit und Ängste, die durch Unkenntnis über die deutsche Gesellschaft hervorgerufen werden, zur Abschottung führen kann«, so Marita Sieben. Sie dankte den ehrenamtlichen Kursleitern für ihren Einsatz.

17 Die DiTiB-Gemeinde hatte am Aschura-Tag auf dem Rathausplatz zur traditionellen Süßspeise eingeladen. Das Foto zeigt die Gastgeber mit deutschen Gästen. DITIB-GEMEINDE Einladung zum Aschura-Tag (Kem) Eine kleine Gruppe Frauen, Mitglieder des Vorstandes und der Jugendgruppe der Rheda-Wiedenbrücker DiTiB Moschee hatten am Samstag, dem 23. Oktober, um 10 Uhr einen Stand auf dem Rathausplatz vor der Flora Westfalica aufgebaut und servierten kostenlos in kleinen Plastikschalen hygienisch abgepackt »Aschure«. Diese Süßspeise essen Muslime traditionell am islamischen Aschura-Tag. Hatice Ergül hatte das Gericht zubereitet. Die Passanten verweilten an dem Stand, probierten die süße Spezialität oder nahmen diese als Nachtisch mit nach Hause. Gerne erklärten die anwesenden Vertreter der DiTiB-Gemeinde das Rezept: Traditionell besteht »Aschure« aus 40 Zutaten. Es darf aber auch etwas weniger sein: Man sagt, dass Aschure mindestens sieben Zutaten haben sollte. Hatice hatte das Gericht u. a. mit weißen Bohnen, Kichererbsen, Weizen, Reis, Wasser, Rosinen, gehackten Walnüssen und Granatapfelkernen zubereitet. Dabei werden die Zutaten einzeln gekocht und dann vermischt. Die Bezeichnung Aschure kommt von dem arabischen Wort »Aschara«. Das bedeutet zehn. Und »Aschura« wird der zehnte Tag des Monats Huharram des islamischen Kalenders genannt. Die Süßspeise gibt es also an diesem Tag – dem Aschura-Tag. An diesem Tag haben sich nach der Überlieferung viele wichtige Ereignisse abgespielt. U. a. soll der Prophet Noah an diesem Tag nach der Sintflut mit seiner Arche auf dem Berg Ararat – in der heutigen Türkei – gestrandet sein. Noah und die Überlebenden der Arche wollten ein Festessen kochen, um die Erlösung von der Sintflut zu feiern. Da sie jedoch nur noch wenige Nahrungsmittel hatten, haben sie alles, was noch übrig war von den Vorräten, zusammengetan und damit ein Festessen gekocht. Die Verteilung der Aschura-Speise erinnert an dieses Ereignis. Gleichzeitig wird der Dialog unter den Menschen und zwischen den Kulturen gefördert. Neueröffnung am 3.12.2015 ab 17.00 Uhr KEGELCLUB »MM« Runder Geburtstag Am 9. Oktober 1975 gründeten zehn Damen den Kegelclub »MM« im Hause Ralenkötter an der Hauptstraße, der sich seither alle 14 Tage am gleichen Platz trifft, um mit viel Schwung und Spaß zu kegeln und die Geselligkeit zu pflegen. Von den Gründungsmitgliedern sind unter den gegenwärtig neun Damen noch sechs aktiv Lange Straße 26 | 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel: 0 52 42 / 55 02 30 | www.gasthaus1690.de

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