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Das Stadtgespräch Dezember 2015

Das Magazin für Rheda-Wiedenbrück

12 Das

12 Das Stadtgespräch 05242 - 93030 (Hinten v. l.) Dr. Heiner Wortmann, Werner Twent, Martin Zurwehme, Lothar Pieper, Frank Möller, Klaus Reckmann und Sabine Nathaus-Hünnemann mit dem Schüler Jonas Austermann und der Schülerin Elena Baum ABITUR – UND WIE WEITER? Zukunftsorientierung am Ratsgymnasium Goldkuhle steht für handwerkliche Fertigung auf höchstem Niveau. Aufmaß und Montage bei Ihnen vor Ort. Besuchen Sie unsere Ausstellung! Glas ist unsere Passion! Systempartner Jetzt Broschüre anfordern: Sandgestrahlte Dekore zur Veredelung von Glastüren. GOLDKUHLE · SÜDRING 125 · RHEDA-WIEDENBRÜCK TELEFON 05242 93070 · WWW.GOLDKUHLE-GLAS.DE (Kem) Im Projekt Abitur – und wie weiter? bekommen Schülerinnen und Schüler der Oberstufe eine intensive und individuelle Berufsorientierung. Das Projekt ist seit 2007 Baustein im Zukunftsorientierungsprogramm am Ratsgymnasium (RG). Weitere Bestandteile sind u. a. die Teilnahme an Praktika und Besuche beim BIZ. Die Durchführung des Projekts liegt in der Hand der Agentur »dimension21« – Training und Beratung – mit Sitz in Bielefeld. Projektleiterin ist Dipl.-Psych. Sabine Nathaus-Hünnemann. Die nicht unbeträchtlichen Kosten (80 Euro pro Teilnehmer) werden im Wesentlichen von Sponsoren und dem Förderverein des RG getragen. Wo liegen meine Stärken und Schwächen? Wie sehen mich die anderen? Das sind die Fragen, die sich Schülerinnen und Schüler stellen, wenn sie sich mit dem Thema »Zukunftsorientierung« befassen. Der Entscheidungsprozess ist schwer. Wie sollen die Schülerinnen und Schüler in der Fülle und dem Wirr-Warr der vielen Informationen zu einer Entscheidung kommen? Vor diesem Hintergrund ist es erklärlich, dass etwa die Hälfte der Oberstufenschüler in der elften Klasse noch nicht weiß, wie es nach dem Abitur weiter gehen soll. Immerhin 40 % der Schüler sucht aktiv nach einer Studienmöglichkeit bzw. einem Ausbildungsgang. 10 % der Elften weiß schon genau, wie es nach dem Abitur weiter gehen soll, so die Projektleiterin. Elena Baum und Jonas Austermann aus der Elften des RG sagten, dass sich der größte Teil ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler in Richtung Studium orientiert. Die anwesenden Sponsoren rieten dazu, ebenfalls die Chancen einer beruflichen Ausbildung zu nutzen. Zu dem Ablauf des Projekts befragt, antworteten die beiden Schüler, dass insbesondere die Teilnehmer von dem Projekt profitierten, die sich über die Zeit nach dem Abitur noch keine Gedanken gemacht hatten. Das Projekt dient nicht dazu, die Teilnehmer am Ende auf einen bestimmten Beruf festzulegen. Ziel ist es vielmehr, dass die Schüler am Ende ein allgemeines Berufsfeld für sich benennen können, wissen, welche Tätigkeiten dort im einzelnen denkbar und welche Ausbildungswege dafür nötig sind. Dazu sollen sie die eigenen Stärken herausfinden, Eigenverantwortung zeigen, Interessenschwerpunkte entdecken, Entwicklungsmöglichkeiten erkennen, persönliche Wert- und Zielvorstellungen entwickeln, das Thema Berufsorientierung motiviert in Angriff nehmen, Sicherheit beim Start in den Berufswahlprozess gewinnen und Verantwortung für die berufliche Zukunft übernehmen, bevor es dann mit den speziell für diese Aufgabe ausgebildeten Trainern in individuelle Einzelgespräche geht. Weitere Infos: www.abiturundwieweiter.de

13 (V. r.) Sainer Aktas, Andrea Jochim (DRK), Suna Yesilyurt, Zeynep Ugurlu, Rukiye Sen, Güllü Tunc, Helmut Dohmen (DRK), Cihangir Altunöz ALEVITISCHE GEMEINDE UND DRK Gastgeber für Flüchtlinge (Kem) Die Alevitische Gemeinde hatte zum Ende der Fastenzeit ein gemeinsames Essen für die Flüchtlinge in der Notunterkunft vorbereitet. Mit im Boot war der partnerschaftlich verbundene Ortsverein des DRK Rheda-Wiedenbrück. In der Küche des Hauses der Alevitischen Gemeinde am Hellweg packten freiwillige Helfer bei der Zubereitung der Gerichte für die 300 Bewohner der Notunterkunft mit an. Auf dem Speiseplan stand Gulasch mit Reis (Bulgur) und das typisch deutsche Gericht Linsensuppe. Die Alevitische Gemeinde wollte die neuen Bewohner der Notunterkunft mit dem Essen willkommen heißen. Allen schmeckte das mit viel Sympathie gekochte Essen. Die gastfreundschaftliche Geste fand bei den Flüchtlingen einen sehr großen Zuspruch. Dabei wurde insbesondere das Kennenlernen untereinander als sehr spannend und wertvoll empfunden. Die Alevitische Gemeinde leistete mit ihrer Initiative einen wichtigen Beitrag zu der in Rheda-Wiedenbrück gelebten Willkommenskultur. WEIHNACHTS-PÄCKCHEN-AKTION »Wir packen wieder« Auch in diesem Jahr startet ab Mitte November wieder die Weihnachtspäckchen-Aktion für Kinder und Jugendliche, die Weihnachten sonst vielleicht ganz ohne Geschenk erleben würden. Wie bereits seit vielen Jahren organisiert Gudrun Bauer die Päckchen-Aktion für die Kinder und Jugendlichen, die regalmäßig an den kostenlosen Mittagessen im Jugendhaus St. Aegidius oder in der alten Emstorschule teilnehmen. Die Mitarbeiter der Jugendhäuser verschlüsseln die Namen der Kinder, so dass deren Privatsphäre geschützt bleibt. Bekannt wird lediglich nur das Alter, Geschlecht und die Hobbys oder Interessen der Beteiligten. Dieses gibt Gudrun Bauer an all die Helfer weiter, die dann ein individuelles Weihnachtspäckchen im Wert von 12 – 15 Euro für das betreffende Kind oder den Jugendlichen packen. Beim letzten Mittagstisch vor Heiligabend werden dann von den Mitarbeitern der Jugendhäuser die Päckchen verteilt. Gudrun Bauer und auch die Mitarbeiter der Jugendhäuser betonen immer wieder, dass es auch in Rheda-Wiedenbrück viele junge Menschen gibt, die Hilfe und Unterstützung brauchen. Jeder, der dazu beitragen möchte, anderen eine kleine Weihnachtsfreude zu machen oder der sich über die Aktion informieren möchte, meldet sich bei Gudrun Bauer unter Tel. 55855 (AB, Rückruf erfolgt) oder per Mail unter Gudrun_M_Bauer@ web.de.

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